Mit dem Flugzeug in die Bronzezeit. Heidelberger Archäologen graben in Milet
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/004 D013203/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/004 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2001
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10. Februar 2001
"Hätten die Perser im Jahre 494 v.Chr. Milet nicht zerstört - niemand spräche heute über das antike Athen". So urteilen Kulturhistoriker. Tatsächlich war die Stadt an der Westküste der Türkei eine herausragende Metropole, ein geistiges und wirtschaftliches Zentrum in Kleinasien, eine Großstadt mit einer ununterbrochenen Siedlungsgeschichte von 3.000 v.Chr. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts - und damit weitaus bedeutender als Troia. Seit 1899 graben deutsche Archäologen in Milet. Jetzt kommen in den Sommerferien jedes Jahr etwa 50 Fachleute der verschiedensten Disziplinen, um mit modernen Methoden weiter zu forschen: Alt- und Religionshistoriker, christliche und frühzeitliche, dazu auch klassische Archäologen, Geophysiker, Restauratoren, Paläozoologen und Botaniker. In der Hitze der türkischen Sonne wird gegraben und werden die Funde dokumentiert; abends im Grabungshaus, der gemeinsamen Wohnung, werden die Ergebnisse ausgewertet.
Seit 1994 gehört eine Gruppe aus dem Archäologischen Institut der Universität Heidelberg zum festen Stamm der Forscher. Ihr Interesse gilt der Frühzeit Milets, den ersten, bronzezeitlichen Siedlungsspuren. Was antike Geschichtsschreiber schon geäußert hatten, konnte anhand zahlreicher Grabungsfunde belegt werden: Milet ist von Kreta aus als minoische Gründung besiedelt worden.
Seit 1994 gehört eine Gruppe aus dem Archäologischen Institut der Universität Heidelberg zum festen Stamm der Forscher. Ihr Interesse gilt der Frühzeit Milets, den ersten, bronzezeitlichen Siedlungsspuren. Was antike Geschichtsschreiber schon geäußert hatten, konnte anhand zahlreicher Grabungsfunde belegt werden: Milet ist von Kreta aus als minoische Gründung besiedelt worden.
0:59:30; 0'59
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Der Samstagabend aus dem Land
Eder, Walter
Graewe, Volkmar von
Niemeyer, Barbara
Niemeyer, Wolf-Dietrich
Peters, Joris
Stika, Hans-Peter
Wölz, Susanne
Heidelberg HD; Archäologie
Milet [TR]
Archäologie
Vorgeschichte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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