Teil VIII: Wiedergutmachung
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Bü 2596
R 5/9/Nr. 433, 1160
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> II. Reichsangelegenheiten >> R. Auswärtige Angelegenheiten >> 5. Kriegsende, Versailler Vertrag und seine Folgen
1930-1935
Enthält u.a.: Erhebung und Abwicklung der Aufbringungsumlage und Neugestaltung der Bank für deutsche Industrie-Obligationen, 1930; Bemühungen um Revision des Young-Plans, 1930/31 (mit Bericht über die Sitzung des auswärtigen Ausschusses des Reichstags am 29.10.1930 und Rede von Prälat Ludwig Kaas am 30.1.1931 in Trier); Besprechungen zum Hoover-Plan, Juli 1931; Anfrage im württembergischen Landtag wegen Tributbelastung der Reichsbahn, Jan./Febr. 1932;Übersicht über den wesentlichen Inhalt des Basler Schlußberichts, April 1932; Material zur Gleichbherechtigungsfrage, 1932; Zusammenstellung der auswärtigen Verpflichtungen des Reichs ab dem 1.7.1932.
Qu. 442-489
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Kabinett, Geheimer Rat, Ministerien 1806-1945 (Tektonik)
- Staatsministerium (Tektonik)
- Staatsministerium (Bestand)
- II. Reichsangelegenheiten (Gliederung)
- R. Auswärtige Angelegenheiten (Gliederung)
- 5. Kriegsende, Versailler Vertrag und seine Folgen (Gliederung)