Erzbischof Siegfried ("Sifridus") und Alatrinus, päpstlicher Subdiakon und Kaplan, Propst von St. Maria im Felde, schenken diesem Stifte, das, einstmals berühmt, nun wegen geringer Dotierung sehr herabgekommen und fast gänzlich verlassen ist, die Kirche in Nieder-Saulheim ("de inferiori Sowelenheim"), ferner - zur Wiederaufrichtung der Scholasterie - die Kirche in Ober-Hilbersheim ("superiori Hilbersheim"); von deren Einkünften erhält jedoch der Dekan 10 Malter Roggen jährlich. Für den Gottesdienst in Saulheim ("Sowelenheim") haben die Stiftsherrn, für jenen in Hilbersheim der Scholaster zu sorgen. 2 S.: Aussteller. "Acta 1219, 8. Indiktion, III. Id. Decembris, im 3. Jahr des Papstes Honorius III.". Zeugen: Boppelinus, Dekan, und Gottfried, Kustos des Domstifts; Gerbodo, Propst von St. Peter; Gerhardus, Propst von St. Stephan; Johannes, Dekan von St. Stephan; Arnoldus, Dekan von Mariengreden; Diemarus, Dekan von St. Johannes; Volpertus, Propst von Braunschweig ("Brunswic"); "Embrico", Kantor, und Benedictus, Scholaster von St. Johannes. Laien: "Embrico", Vizedom und Rheingraf; Konrad, Kämmerer; Otto, Schultheiß; Arnoldus, Walpod ("walpoto"); Gottschalk, Vogt; Arnoldus von der Eiche ("de Quercu"); Bertoldus Münzer ("monetarius"); Rudolfus "officiatus"; Godeboldus Münzer ("monetarius"); Konrad Fuß ("Cunradus Fuz"): alle von Mainz; Bertoldus und sein Sohn Hartradus, beide Ritter von Saulheim ("Sowelenheim").

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