Johann Christian Horn, Weinhändler, Wetzlar, gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar, Johannes Hinckel, Ratsschöffe, (Lic. Theodor Christian Rotberg, Advokat, Wetzlar)
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1, 3055
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1755-) 1758-1760 (-1785)
Enthält: Quad. 47: Aussagen betr. Wetzlarer Stadtbrauch [1758]
Enthält: Lit. D, E: Rechnungen (1755)
Darin auch: Quad. 46: kolorierter Grundriß (1758)
Darin auch: Quad. 58: Grundriß [1759]
Enthält: Lit. D, E: Rechnungen (1755)
Darin auch: Quad. 46: kolorierter Grundriß (1758)
Darin auch: Quad. 58: Grundriß [1759]
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Anspruch gegen den Magistrat, den bekl. Hinckel dazu zu verurteilen, sein prätendiertes Recht an einem Winkel zwischen dem Haus des Hinckel und dem von Horn vom Magistrat ersteigerten und z.T. bezahlten Hauses zum 'Ochsen' zu beweisen, da Hinckel nach seiner Einlassung den Winkel mit ersteigert hatte, Anspruch gegen Hinckel auf Unterlassung aller Neuerungen an dessen Haus, speziell auf Abbruch eines neuerrichteten Abtrittes, Anspruch auf Aufhebung des Arrestes auf den Neubau des wegen Baufälligkeit abgebrochenen hornschen Hauses, der auf Grund der Einlassung Hinckels, das Haus besitze weder Licht noch Abtrittsgerechtigkeit, verhängt worden war, Anspruch auf Unterlassung aller weiteren Störungen des Horn im Besitz seines Hauses, Anspruch auf Klärung der Frage, ob die mitverkauften Hausgerechtigkeiten verschafft worden sind
pre: Magistrat zu Wetzlar (1755)
pre: RKG (1758)
pre: Magistrat zu Wetzlar (1755)
pre: RKG (1758)
Vgl. Nr. 3035-3036
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ