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Ledigungsscheine
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Enthält:
1692 Dezember 3: Hans Leykam, Brandenburgisch-Osternohischer Untertan, darf die Vormundschaft über die 3 Kinder des verstorbenen Nürnbergischen Untertans Peter Schmid in Artelshofen übernehmen. Ausst.: Johann Joachim Schilling, Verwalter in Osternohe.
1694 April 22: Georg, Leonhard und Hans Pickelmann, Hersbrucker Amtsuntertanen zu Enzendorf, dürfen sich um die Nachlassache ihres verstorbenen Bruders Hans, Tetzelischen Untertans ebenda, kümmern. Ausst.: Sigmund Jacob Holzschuher, Pfleger zu Hersbruck.
1695 Mai 16: Georg Fischer, Hersbrucker Beständner in Stöppach, wird Vormund über die 4 Kinder seines verstorbenen Bruders Hans Fischer, Tetzelischen Untertans ebenda. Ausst.: Sigm. Jac. Holzschuher, Pfleger.
1705 Juli 16: Jobst Bauer, Hersbrucker Untertan und Schneider zu Enzendorf, wird Vormund über die 4 Kinder der verstorbenen Elisabetha, Frau des Tetzelischen Untertans Friedrich Bauer zu Artelshofen. Ausst.: Philipp Jacob Haller, Pfleger.
1706 Januar 17: Auf Ansuchen des Heinrich (wohl irrig aus H. = Hans) Christoph Tetzel darf Matthias Lidl, Hartensteinischer Untertan und Fischer in Lunßdorf, die Vormundschaft über die Kinder seiner verstorbenen Schwester Catharina Meyer in Höflesübernehmen. Ausst.: Simon Cammerer, Pfleger Hartenstein.
1706 Juli 17: Hans Meyer wird Vormund über die Kinder seines Bruders Hans Meyer zum Höfles aus dessen Ehe mit der verstorbenen Catharina. Ausst.: Gustav Georg Tetzel, Vorra.
1715 Februar 6: Georg Falckner d.J., Hersbruckischer Untertan zu Ober-Crumbach, wird Vormund über die 5 Kinder der verstorbenen Christina, Frau des Tetzelischen Untertans Leonhard Funck zu Ober-Artelshofen. Ausst.: Philipp Jacob Haller, Pfleger.
1715 Juni 13: Schneidermeister Simon Deinzer, Veldener Untertan zu Lungsdorf, wird Vormund über die Kinder des Jobst Mayer, Tetzelischen Untertans zu Höfles. Ausst.: Johann Jacob Rötter, Stadtschreiber Velden, in Abwesenheit des Pflegers.
1715 Juni 13: Hans Mayer, Tetzelischer Untertan in Vorra, wird ebenfalls Vormund, wie vor. Ausst.: Friedrich Bammler, Tetzelischer Hofmark-Richter, Vorra.
1716 Januar 10: Hans Pickelmann, Tetzelischer Untertan in Stöppach, wird Vormund über die Kinder seines Bruders Friedrich, Untertans in Artelshofen, aus der beiderseits ersten Ehe mit der verstorbenen Kunigunda. Ausst.: Christoph Gottlieb Volckamer, Nürnberg.
1716 Januar (undatiert, s.oben): Paulus Simmerler, Ebnerischer Untertan zu Grünreuth, wird Vormund in der selben Angelegenheit. 6 Kinder erwähnt. Ausst.: Georg Geißmann, Ebnerischer Verwalter.
1716 Mai 22: Michael Loos, Tetzelischer Untertan zu Kirchensittenbach, wird Vormund über die 5 Kinder seines Bruders Georg Loos zu Stöppach, dessen Frau verstorben ist. Ausst.: Felix Jacob Tetzel, Kirchensittenbach.
1716 Juni 7: Hans Pickelmann, Tetzelischer Untertan in Stöppach, wird Vormund in voriger Angelegenheit. Die Frau hieß Elisabetha. Ausst: Christoph Gottlieb Volckamer.
1716 Juli 11: Spitalamt (anstelle eines Ledigungsscheins). Hans Wacker zu Arzlohe wurde zum Vormund über den Sohn seines verstorbenen Schwagers Georg Stief zu Artelshofen vorgeschlagen. Er kann annehmen, da die Brüder des Verstorbenen, Georg Stief zu Wappelshofen und Conrad Stief zu Wagenhausen zu weit entfernt wohnen.
1718 Dezember 7: Hans Hubner, Tetzelischer Untertan in Vorra, wird Vormund über die Kinder des Hans Grötsch in Ober-Artelshofen. Ausst.: Friedrich Bammler, Richter.
1727 Juli 8: Hans Schramm, Hersbrucker Untertan, wird Vormund über die 2 Kinder seines Vetters Michael Schramm, Tetzelischen Untertans in Artelshofen, dessen Frau verstorben ist. Es war für beide Eheleute die 2. Ehe. Ausst.: Johann Friedrich Pömer
1727 Juli 9: Hans Fechter, Tetzelischer Untertan und Weber zu Vorra, wird Vormund über die Kinder seiner verstorbenen Schwester in Artelshofen. Ausst: Richter und Schöffen zu Vorra.
1732 Mai 31: Hans Heumann, Pfinzing-Gründlachischer Beständner in Güntersbühl, wird Vormund über die 2 Kinder des verstorbenen Hans Geißler, Untertans der Mendelstiftung. Ausst.: Pfinzing-Gründlachische Herrschaft.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.