Vor Johan von Eberstein, Kämmerer, Schultheiß Reinold, und den weltlichen Richtern Wasmud, Konrad, Johan von Nesen und Johan Wonnecke, 1386 "uff den nehsten mittwochen nach dem achzehenden tage", im ungebotenen Ding auf dem erzbischöflichen Hof zu Mainz: Gewinnt Heinz Smeltzfleisch für sich, seine Frau Katherina und ihre Erben den dritten Bann über Hof und Haus zum Fleser, auf der Schweinemisten, "mit yrn garten und ramen", wie sie zuvor Bele, Witwe Arnolds von Lofen, besessen und sie von deren Treuhändern Heinz Hose und Henne Bobenheimer aufgegeben worden sind. Hof und Haus liegen zwischen der Langen Nasen und dem Kesseler und zinsen 1 Mark, davon 1/2 Mark einem Altar zu St.Agnes. S.: Kämmerer, Schultheiß und Richter.
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Vor Johan von Eberstein, Kämmerer, Schultheiß Reinold, und den weltlichen Richtern Wasmud, Konrad, Johan von Nesen und Johan Wonnecke, 1386 "uff den nehsten mittwochen nach dem achzehenden tage", im ungebotenen Ding auf dem erzbischöflichen Hof zu Mainz: Gewinnt Heinz Smeltzfleisch für sich, seine Frau Katherina und ihre Erben den dritten Bann über Hof und Haus zum Fleser, auf der Schweinemisten, "mit yrn garten und ramen", wie sie zuvor Bele, Witwe Arnolds von Lofen, besessen und sie von deren Treuhändern Heinz Hose und Henne Bobenheimer aufgegeben worden sind. Hof und Haus liegen zwischen der Langen Nasen und dem Kesseler und zinsen 1 Mark, davon 1/2 Mark einem Altar zu St.Agnes. S.: Kämmerer, Schultheiß und Richter.
U / 1386 Januar 17 / I (in U / 1423 September 25)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
17.01.1386
St. Agnes Mainz
Enthalten im Vidimus U / 1423 September 25 (Ausfertigung). - Im Rückvermerk 16. Jh. wird Jost von Ebersbach genannt, ferner als Zins 18 Schillinge.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ