Erzherzog Ferdinand Karl von Österreich verpfändet dem Ferdinand von Hohenberg, Rat und Hauptmann zu Hohenberg, neben den Dörfern Hirschau und Weitingen samt dem Zubehör Rohrdorf das Dorf Wendelsheim, den Weinberg gen. Österreich, die Herrschaftswiese und Garten zu Obernau sowie jährlich 100 Klafter Holz, deren Lieferung verschiedene Dörfer als Frondienst leisten. Der Mehrertrag gegenüber den hergebrachten Fronleistungen soll von Ferdinand der Herrschaft Österreich in bar erstattet werden. Ferdinand von Hohenberg waren 1621 Jan. 2 (s. U 20) Hirschau und Weitingen samt Rohrdorf (!) für 40.000 fl verpfändet worden, konnten aber den Jahreszins, wie er mit Rechnungen belegt, wegen der Kriegszeiten nicht aufbringen. Falls die Pfandgüter den fälligen Zins auch weiterhin nicht aufbringen, soll Ferdinand keinen Zugriff mehr auf die Einkünfte der Herrschaft Rottenburg haben, sondern sich mit seiner Besoldung von 300 fl abfinden.
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Erzherzog Ferdinand Karl von Österreich verpfändet dem Ferdinand von Hohenberg, Rat und Hauptmann zu Hohenberg, neben den Dörfern Hirschau und Weitingen samt dem Zubehör Rohrdorf das Dorf Wendelsheim, den Weinberg gen. Österreich, die Herrschaftswiese und Garten zu Obernau sowie jährlich 100 Klafter Holz, deren Lieferung verschiedene Dörfer als Frondienst leisten. Der Mehrertrag gegenüber den hergebrachten Fronleistungen soll von Ferdinand der Herrschaft Österreich in bar erstattet werden. Ferdinand von Hohenberg waren 1621 Jan. 2 (s. U 20) Hirschau und Weitingen samt Rohrdorf (!) für 40.000 fl verpfändet worden, konnten aber den Jahreszins, wie er mit Rechnungen belegt, wegen der Kriegszeiten nicht aufbringen. Falls die Pfandgüter den fälligen Zins auch weiterhin nicht aufbringen, soll Ferdinand keinen Zugriff mehr auf die Einkünfte der Herrschaft Rottenburg haben, sondern sich mit seiner Besoldung von 300 fl abfinden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 37 a U 22
U 20
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 37 a Österreichische Zentralbehörden Innsbruck betr. Hohenberg
Österreichische Zentralbehörden Innsbruck betr. Hohenberg >> 1 Urkunden
1654 September 19
Urkunden
Girardi (?)
Gstürner, Johann Baptist
Hirschau : Tübingen TÜ
Innsbruck, Tirol [A]
Rohrdorf : Eutingen im Gäu FDS
Weitingen : Eutingen im Gäu FDS
Wendelsheim : Rottenburg am Neckar TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
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- Hohenberg, Grafschaft, ober- und vorderösterreichische Regierung und Oberamt Rottenburg (Tektonik)
- Österreichische Zentralbehörden Innsbruck betr. Hohenberg (Bestand)
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