Kläger: Heinrich Lampe, Bürger zu Hamburg, als Kurator der Gesche de Meyer, Witwe des Johann de Meyer, und ihrer Kinder (Kläger).- Beklagter: Johann van der Nese, Bürger zu Hamburg, und Hans Haesdonck, Einwohner der Stadt Hamburg, als Testamentsvollstrecker des Jacob de Meyer, Kaufmann in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Gültigkeit eines von den Beklagten beeideten Nachlass-Inventars und Prozessführung in Abwesenheit der Kläger in einem Streit um die Erbschaft des Jacob de Meyer, um ein im Ehezärter festgelegtes Vermächtnis (donatio propter nuptias) und um die angeblich wiederrechtliche Verfügung des Jacob de Meyer über das Erbgut seines Bruders Carl de Meyer (unter anderem ein Schiffspart und Hausbesitz in Antwerpen)
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Kläger: Heinrich Lampe, Bürger zu Hamburg, als Kurator der Gesche de Meyer, Witwe des Johann de Meyer, und ihrer Kinder (Kläger).- Beklagter: Johann van der Nese, Bürger zu Hamburg, und Hans Haesdonck, Einwohner der Stadt Hamburg, als Testamentsvollstrecker des Jacob de Meyer, Kaufmann in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Gültigkeit eines von den Beklagten beeideten Nachlass-Inventars und Prozessführung in Abwesenheit der Kläger in einem Streit um die Erbschaft des Jacob de Meyer, um ein im Ehezärter festgelegtes Vermächtnis (donatio propter nuptias) und um die angeblich wiederrechtliche Verfügung des Jacob de Meyer über das Erbgut seines Bruders Carl de Meyer (unter anderem ein Schiffspart und Hausbesitz in Antwerpen)
211-2_M 18
M 1740
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1586-1603
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Jacob Streit (1589), Dr. Michael Sandtberger (1592), Dr. (Marsilius) Bergner (1603). Beklagter: Dr. Johann Gödelmann.- Instanzen: 1. Obergericht 1588-1589. 2. Reichskammergericht 1589-1603.- Darin: Inventar des Nachlasses des Jacob de Meyer, Abrechnung der Testamentsvollstrecker sowie Gegenrechung der Kläger aus der Zeit 1586-1589.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11255 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ