Grabstein 184 Material: Stein Zustand: gut erhalten Maße HxBxT: 137x56x31 cm Beschreibung: Reihengrab, deutsche Inschrift auf der Rückseite, hebräische Inschrift auf der Vorderseite Symbolik: zwölfstrahliger Stern Besonderheit: wurde tot im Bodensee bei Rorschach aufgefunden, war Bürger und Bäckermeister, das angegebene Datum - der 4. Tewet - ist das Sterbedatum, nicht das des Begräbnisses, das aufgrund der Umstände erst 10 Tage später, am 14. Tewet (20. Dezember) stattfand. Ferner muss die Jahreszahl 638 heißen, das neue jüdische Jahr hatte bereits begonnen.
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Grabstein 184 Material: Stein Zustand: gut erhalten Maße HxBxT: 137x56x31 cm Beschreibung: Reihengrab, deutsche Inschrift auf der Rückseite, hebräische Inschrift auf der Vorderseite Symbolik: zwölfstrahliger Stern Besonderheit: wurde tot im Bodensee bei Rorschach aufgefunden, war Bürger und Bäckermeister, das angegebene Datum - der 4. Tewet - ist das Sterbedatum, nicht das des Begräbnisses, das aufgrund der Umstände erst 10 Tage später, am 14. Tewet (20. Dezember) stattfand. Ferner muss die Jahreszahl 638 heißen, das neue jüdische Jahr hatte bereits begonnen.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 228 b II Nr 77496-77500
Grab 217 Seite: 166
Serie
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 228 b II Landesdenkmalamt Baden-Württemberg: Dokumentation der jüdischen Grabsteine in Baden-Württemberg, Fotografien
Landesdenkmalamt Baden-Württemberg: Dokumentation der jüdischen Grabsteine in Baden-Württemberg, Fotografien >> Freudental LB (040) >> Grabstein 181-200
Inschrift (1): Hier liegt begraben Mosche Zwi, Sohn des Menachem. Nie vergaß seine Hand, Wohltätigkeit zu verteilen, wie ein Hirsch eilte er, seinem Schöpfer in der Gemeinde zu dienen, und übte Wohltat in Redlichkeit. Doch er hat seine Welt verlassen und enteilte, um seine Seele von der Dunkelheit zu erlösen zum Lichte hin. Möge sein Schlaf ihn erquicken im himmlischen Leben. Er wurde begraben am Montag, dem 4. Tewet 673 n.d.kl.Z. T.N.Z.B.H.
Inschrift (2): Hier ruht Moses Hirsch Marx
Name: Marx, Moses Hirsch
Vater: Marx, Immanuel
Mutter: Hirsch, Hanna
Familienstand: verheiratet mit Mirjam Hahn
Herkunft: Freudental
Geb. 21.05.1815
Gest. 10.12.1877 | 04. Tewet 5638 (Montag)
Begr. 20.12.1877 | 14. Tewet 5638 (Donnerstag)
Sprache: hebräisch, deutsch
Inschrift (2): Hier ruht Moses Hirsch Marx
Name: Marx, Moses Hirsch
Vater: Marx, Immanuel
Mutter: Hirsch, Hanna
Familienstand: verheiratet mit Mirjam Hahn
Herkunft: Freudental
Geb. 21.05.1815
Gest. 10.12.1877 | 04. Tewet 5638 (Montag)
Begr. 20.12.1877 | 14. Tewet 5638 (Donnerstag)
Sprache: hebräisch, deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 (Tektonik)
- Geschäftsbereiche Kultusministerium und Wissenschaftsministerium (Tektonik)
- Landesdenkmalamt Baden-Württemberg: Dokumentation der jüdischen Grabsteine in Baden-Württemberg, Fotografien (Bestand)
- Freudental LB (040) (Gliederung)
- Grabstein 181-200 (Gliederung)
- Grabstein 184 Material: Stein Zustand: gut erhalten Maße HxBxT: 137x56x31 cm Beschreibung: Reihengrab, deutsche Inschrift auf der Rückseite, hebräische Inschrift auf der Vorderseite Symbolik: zwölfstrahliger Stern Besonderheit: wurde tot im Bodensee bei Rorschach aufgefunden, war Bürger und Bäckermeister, das angegebene Datum - der 4. Tewet - ist das Sterbedatum, nicht das des Begräbnisses, das aufgrund der Umstände erst 10 Tage später, am 14. Tewet (20. Dezember) stattfand. Ferner muss die Jahreszahl 638 heißen, das neue jüdische Jahr hatte bereits begonnen. (Serie)