Auseinandersetzungen wegen Tantiemeansprüchen, Bd. 01
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10711 Ministerium des Königlichen Hauses, Nr. Loc. 10 Nr. 17 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Bd. 01
10711 Ministerium des Königlichen Hauses
10711 Ministerium des Königlichen Hauses >> 07. Musik und Theater >> 07.3 Hoftheater
1872 - 1882
Enthält u. a.: Eine vom Schriftsteller Batz in Wiesbaden als Bevollmächtigter der Erben des Komponisten Adolphe Charles Adam gemachte Honorarforderung für weitere Aufführungen der Oper "Der Postillon von Lonjumeau" sowie Honorarforderungen von Batz für die Aufführung von Opern von Albert Lortzing, Heinrich Marschner und Louis Spohr (Bl. 1-4, 21b, 49, 98, 100, 104-112).- Gutachten dazu von Justizrat Kohlschütter (Bl. 5-17, 22-46).- Abschriften von Briefen von und an Heinrich Marschner wegen seiner Opern "Austin", "Hans Heiling" und "Vampyr" (Bl. 81-85).- Abschriften von Briefen von und an Albert Lortzing wegen seiner Opern "Rolands Knappen", "Undine" und "Opernprobe" (Bl. 86-92).- Kopien von Briefen von und an den Komponisten Louis Spohr wegen der Opern "Jessonda" und "Faust" (Bl. 93-96).- Pachtangelegenheiten des Hoftheaters mit dem Alberttheater (Bl. 160ff.).- Aufführung des Lustspiels "Richards Wanderleben", bearbeitet von Kettel, im Alberttheater (Bl. 114, 141ff., 157b, 165ff.), Entscheidung des Reichsgerichts über die Aufführung des Lustspiels (Bl. 202, 207ff.), Vergleich mit dem Schriftsteller Batz (Bl. 227-238).
darin: : Gottschall, Rudolf: Die Reformbewegung auf dem Gebiete des deutschen Theaters. In: Unsere Zeit : Deutsche Revue der Gegenwart: Monatsschrift zum Conversationslexikon, hrsg. von Gottschall, Rudolf, 9. Folge, 9. Jahrgang, Heft 24, 1873.- Urteil des Reichsoberhandelsgerichts vom 14.11.1874 zu Urheber- und Aufführungsrechten. In: Beilage zu Nr. 5 der Deutschen Theaterchronik, 30.01.1875.- Drobisch, Theodor: Aus trüber Autorenzeit. In: Neue Zeit : Wochenschrift für deutsches Theater und Urheberrecht, 3. Jahrgang, Nr. 19 vom 05.02.1874.
darin: : Gottschall, Rudolf: Die Reformbewegung auf dem Gebiete des deutschen Theaters. In: Unsere Zeit : Deutsche Revue der Gegenwart: Monatsschrift zum Conversationslexikon, hrsg. von Gottschall, Rudolf, 9. Folge, 9. Jahrgang, Heft 24, 1873.- Urteil des Reichsoberhandelsgerichts vom 14.11.1874 zu Urheber- und Aufführungsrechten. In: Beilage zu Nr. 5 der Deutschen Theaterchronik, 30.01.1875.- Drobisch, Theodor: Aus trüber Autorenzeit. In: Neue Zeit : Wochenschrift für deutsches Theater und Urheberrecht, 3. Jahrgang, Nr. 19 vom 05.02.1874.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:01 MEZ
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