Vor Bernhard von Breidenbach ("Bernhart von Breydenbach"), Domherrn und Kämmerer, Ludwig von Bunau, Schultheiß, und den weltlichen Richtern Johann von Lautern ("Lutter"), Diether Hohenberg ("Hoenberg"), Hans von Sörgenloch gen. Gensfleisch ("Sorgenloch genannt Genßfleyß") und Klaus Guldenschaf ("Clas Guldenschaff"), "des jars [...] tusint vierhundertsiebentzig und nune, uff dem nechsten mytwochenn noch dem achtzehenden dage", im ungebotenen Ding auf dem erzbischöflichen Hof zu Mainz ("Mentze"),. gewinnt Herr Joseph von "Wyler", Vikar von Mariagreden, den dritten Bann über den erblichen Besitz folgender Häuser: 1) Haus und Erbe Guck-in-die-Helle ("Gucke-in-die-helle"), jetzt Urburg ("Urburgk") genannt, gegenüber dem Erbe Leinigen im Kappelhof ("Lynungen yn dem Cappelhoffe"), zu 12 1/2 Schilling Heller Ewigzins, fällig den Predigern. (Diel Scherer hat das Haus, das er mit Gericht erwonnen, aufgegeben.). 2) Haus und Erbe Klein Urberg ("Cleyn Urberg"), an der Ecke gegenüber Leiningen ("Lyningen") an dem Haus Urburg im Kappelhof ("Urborg im Cappelhoffe"), zu 2 1/2 Pfd. Heller Ewigzins, fällig der Präsenz von Mariagreden. (Herr Andreas Undenheim ("Andres Undenheym"), Schulmeister zu St. Moritz, hat das Haus aufgegeben.). Thiele Scherer lässt als Vertreter des Erzbischofs den Bann durchgehen. (6) S. Kämmerer, Schultheiß und Richter.