Bartholomäus Schoß, Metzger zu Stuttgart, im Gefängnis gelegen, weil er bei der Bezahlung von Gütern, die ihm von ehrbaren Leuten auf Treu und Glauben zum Kauf überlassen wurden, sich unredlich verhalten hatte, auf Fürbitte jedoch freigel., schwört U. und gelobt mit einem Eid, etwaige Ansprüche an die Herrschaft Württemberg oder einen ihrer Untertanen nur bei dem zuständigen Gericht geltend zu machen und gegen dessen Entscheidung nur auf dem ordnungsgemäßen Weg Einspruch zu erheben.
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Bartholomäus Schoß, Metzger zu Stuttgart, im Gefängnis gelegen, weil er bei der Bezahlung von Gütern, die ihm von ehrbaren Leuten auf Treu und Glauben zum Kauf überlassen wurden, sich unredlich verhalten hatte, auf Fürbitte jedoch freigel., schwört U. und gelobt mit einem Eid, etwaige Ansprüche an die Herrschaft Württemberg oder einen ihrer Untertanen nur bei dem zuständigen Gericht geltend zu machen und gegen dessen Entscheidung nur auf dem ordnungsgemäßen Weg Einspruch zu erheben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 WR 4133
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 8. Band 8: Stuttgart, Stadt und Amt >> 1. Stuttgart, Stadt
1495 April 18 (Osterabend)
Ausf., Perg.; 2 S.
Urkunden
Siegler: 1) Georg von Sachsenheim 2) Wilhelm von Massenbach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Schoß, Barholomeus, Metzger
Stuttgart S
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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