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Kapitelshof zu Leimersdorf
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Enthaeltvermerke: Enthält: Maßeinheiten zu Leimersdorf (fol. 1); Registrum curtis in Lymerstorp (Heberegister, Ausgaben, Noten über Verpachtung u.a.), ca. 1450, mit Nachträgen bis 1484 (fol. 2-16); Descriptio feudorum et bonorum curmedalium curtis in Lymerstorp (= Besitzerverzeichnis), ca. 1450 (fol. 17 f.); Rechnung über den Bau der Ställe zu Leimersdorf, 1484-1485, und Kosten des Baus des Kirchenchors zu Karweiler, 1486 (fol. 19-23, 49 f.); Registrum novum von Zinsen und Pachten des Hofes von Leimersdorf (Heberegister des Schultheißen), 1484, mit Nachträgen bis 1493 (fol. 24-34); Registrum novum der Weinpachten des Hofs, 1484/89, mit Nachträgen bis ca. 1500 (fol. 35-40); Einnahmen und Ausgaben des Halbwinners Lutzert zu Leimersdorf, 1484-1493 (fol. 41-44); Zehnthühner des Hofes (Pflichtige), Ausgaben des Halbwinners, ca. 1480/90 (fol. 45-47); Abrechnung über Verpachtung des Zehnten zu Leimersdorf, 1484/85 (fol. 50-52); Pachtrestanten, 1546 (fol. 53 f.); Register, wie die Zehnten und Wingerte zu Westum, Karweiler und Lamersdorf, zum Hof Leimersdorf gehörig, verpachtet sind: Abschriften der Pachtverträge der Bonner Kanoniker und Hofesherren Johann von Adenau und Johann Berwinck bzw. der Stadt Sinzig namens des Kapitels von St. Cassius mit dem Halfen zu Leimersdorf, dem Schultheißen zu Karweiler und genannten Einwohnern zu Karweiler, Lautershoven und Westum, 1491-1493 (fol. 55-61)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.