Illerrieden, Deutschordensamt (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 350
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 >> Deutscher Orden und Johanniterorden >> Deutscher Orden: Ballei Elsaß-Burgund
1650-1811
Überlieferungsgeschichte
Von den Grafen von Kirchberg kam Illerrieden im 15. Jahrhundert an die Ehinger, dann an die Roth, 1565 an die Hornstein und bald darauf an die Landkommende Altshausen. Die hohe Gerichtsbarkeit hatten die Fugger-Kirchberg.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält einige Akten (1723-1803) sowie vor allem Rechnungen des Amtes Illerrieden, die im Staatsarchiv Ludwigsburg hier vereinigt wurden. Sie umfassen: Geld- und Frucht-Rechnungen für 1650-1744 (mit Lücken, vor allem ohne 1666-1686), 1772-1804, 1808-1810; Geld- und Fruchtrechnungen über die Fugger-Kirchbergischen Lehengüter zu Ober- und Unterweiler und den Hof zu Senden für 1704, 1714; Geld- und Fruchtrechnungen über das freiadelige Gut zu Neuhausen für 1800-1802, 1804.
Ein Urbar des Amts Illerrieden befindet sich im Staatsarchiv Ludwigsburg Bestand H 217.
Vorbemerkung: Im Jahr 1950 mussten die Akten des Deutschordens, die 1868 von dem Staatlichen Nebenarchiv im Deutschordensschloss zu Mergentheim in das neugebildete Staatsfilialarchiv in Ludwigsburg überführt worden waren, in das Hauptstaatsarchiv Stuttgart verbracht werden, um neueren umfangreichen Beständen Platz zu machen. Zurückgeblieben sind nur die Rechnungen und Protokolle des Deutschordens. Diese wurde im Rahmen des großen Beständeausgleichs zwischen dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Staatsarchiv Ludwigsburg im Jahre 1969 ebenfalls nach Stuttgart abgegeben. Zugleich gingen Bü 2-4 zurück an das Staatsarchiv Ludwigsburg, wo sie nunmehr unter der Signatur B 235 Bd. 730-732 verwahrt werden. Sie sind nicht mehr im Repertorium enthalten. Bei den Akten wurden daher nur Bü 1 und Bü 5 in das neue Findbuch mit aufgenommen. Da mit dem Bestand des Deutschordensamts Illerrieden auch das Repertorium nach Stuttgart abgegeben worden war, musste für die Rechnungen ein neues Repertorium angelegt werden. Diese Gelegenheit wurde benützt, um die summarische Zusammenstellung des alten Repertoriums durch eine ausführlichere Verzeichnung zu ersetzen. Sie wurde im Herbst 1953 durch den Angestellten W. Böhm durchgeführt. Der vorliegende Bestand umfasst 2 Büschel und 111 Bände mit insgesamt 1,90 lfd. m. Die Retrokonversion der Titelaufnahmen und die Zusammenführung der beiden bisherigen Findmittel von K. O. Müller (o. J.) und W. Böhm (1953) erfolgte im März 2017 durch Barbara Mayer unter Anleitung des Unterzeichneten. Ludwigsburg, Juni 1955/Stuttgart, im März 2017 Dr. E. Stemmler/Johannes Renz
Von den Grafen von Kirchberg kam Illerrieden im 15. Jahrhundert an die Ehinger, dann an die Roth, 1565 an die Hornstein und bald darauf an die Landkommende Altshausen. Die hohe Gerichtsbarkeit hatten die Fugger-Kirchberg.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält einige Akten (1723-1803) sowie vor allem Rechnungen des Amtes Illerrieden, die im Staatsarchiv Ludwigsburg hier vereinigt wurden. Sie umfassen: Geld- und Frucht-Rechnungen für 1650-1744 (mit Lücken, vor allem ohne 1666-1686), 1772-1804, 1808-1810; Geld- und Fruchtrechnungen über die Fugger-Kirchbergischen Lehengüter zu Ober- und Unterweiler und den Hof zu Senden für 1704, 1714; Geld- und Fruchtrechnungen über das freiadelige Gut zu Neuhausen für 1800-1802, 1804.
Ein Urbar des Amts Illerrieden befindet sich im Staatsarchiv Ludwigsburg Bestand H 217.
Vorbemerkung: Im Jahr 1950 mussten die Akten des Deutschordens, die 1868 von dem Staatlichen Nebenarchiv im Deutschordensschloss zu Mergentheim in das neugebildete Staatsfilialarchiv in Ludwigsburg überführt worden waren, in das Hauptstaatsarchiv Stuttgart verbracht werden, um neueren umfangreichen Beständen Platz zu machen. Zurückgeblieben sind nur die Rechnungen und Protokolle des Deutschordens. Diese wurde im Rahmen des großen Beständeausgleichs zwischen dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Staatsarchiv Ludwigsburg im Jahre 1969 ebenfalls nach Stuttgart abgegeben. Zugleich gingen Bü 2-4 zurück an das Staatsarchiv Ludwigsburg, wo sie nunmehr unter der Signatur B 235 Bd. 730-732 verwahrt werden. Sie sind nicht mehr im Repertorium enthalten. Bei den Akten wurden daher nur Bü 1 und Bü 5 in das neue Findbuch mit aufgenommen. Da mit dem Bestand des Deutschordensamts Illerrieden auch das Repertorium nach Stuttgart abgegeben worden war, musste für die Rechnungen ein neues Repertorium angelegt werden. Diese Gelegenheit wurde benützt, um die summarische Zusammenstellung des alten Repertoriums durch eine ausführlichere Verzeichnung zu ersetzen. Sie wurde im Herbst 1953 durch den Angestellten W. Böhm durchgeführt. Der vorliegende Bestand umfasst 2 Büschel und 111 Bände mit insgesamt 1,90 lfd. m. Die Retrokonversion der Titelaufnahmen und die Zusammenführung der beiden bisherigen Findmittel von K. O. Müller (o. J.) und W. Böhm (1953) erfolgte im März 2017 durch Barbara Mayer unter Anleitung des Unterzeichneten. Ludwigsburg, Juni 1955/Stuttgart, im März 2017 Dr. E. Stemmler/Johannes Renz
2 Büschel, 111 Bände (1,90 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ