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Oppenheim: Bestätigungsbrief Kaiser Sigmunds für die Stadt Oppenheim wegen der Reichssteuer der Burgleute und der Judensteuer, dass sie über die b...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 13 Orte, Buchstabe O >> 13.10 Oppenheim
1434 März 22
Oppenheim, Stadt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. Basel 1434 ........ nach dwm Hl. Palmtag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Oppenheim: Bestätigungsbrief Kaiser Sigmunds für die Stadt Oppenheim wegen der Reichssteuer der Burgleute und der Judensteuer, dass sie über die bisherige nicht beschweret werden sollen
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Basel
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Reich, Heiliges Römisches:Kaiser u. Könige:Sigmund v. Luxemburg
Judaica 197/199: Kaiser Sigmund bekundet, daß er auf Bitten der Burgmannen zu Oppenheim und zur Sicherheit ihrer auf die dortigen Juden verwiesenen Burglehen, und zwar insgesamt 27 Burglehen mit einem Gesamtwert von 250 Gulden jährlich auf die von den Juden daselbst geschuldeten Reichssteuern, dem Schultheißen und den Räten zu Oppenheim geboten habe, soviele Juden in Oppenheim wohnen zu lassen und zu schützen, daß die Judensteuern aus den Burglehen bezahlt werden könenn, und zwar 'als andern des riches burgern daselbs in aller der massen, wie sye dann bisher in gedingten zyten der iuden ire briefe geben hant'. Zugleich habe er die Juden in seinen Schutz genommen und ihre Privilegien bestätigt. Außerdem hat er festgesetzt, daß diese über die gen. Steuern hinaus nicht beschwert werden dürfen, ausgenommen nur die Verpflichtung zur Zahlung des Goldenen Opferpfennigs. - Datierung: Basel 1434 März 22 - Originaldatierung: Montag nach dem Palmtag - Formalbeschreibung: Pergament, Ausfertigung; Hermann Hecht auf Bericht des Kämmerers Konrad v. Weinsberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.