Rep. 004 Lehrerbildungsanstalt Straubing (Bestand)
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Rep. 004
Universitätsarchiv Regensburg (Archivtektonik) >> Bestände UAR >> Vorgängereinrichtungen
Bemerkungen Institutionengeschichte: Die Lehrerbildungsanstalt Straubing wurde 1824 gegründet. Ähnlich wie in Amberg erfolgte 1934 die Umwandlung in die "Deutsche Aufbauschule Straubing", die seit 1924 bestehende kirchliche (philosophisch-theologische) Hochschule wurde geschlossen und die Ausbildung der Volksschullehrer an staatliche Hochschulen verlagert. 1953 wurde die Staatlicher Lehrerbildungsanstalt mit der Oberschule zusammengelegt. Doch nach nur drei Jahren erfolgte die Trennung, denn die Lehrerbildung sollte künftig in Regensburg stattfinden.; Vorwort Bestandsgeschichte Der Teil der Altregistratur, der nicht ins Staatsarchiv Landshut ging, wechselte mit an die Pädagogische Hochschule Regensburg. Als sie der Universität ab 1972 eingegliedert wurde, fielen deren Akten der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Regensburg zu. Bei ihrer Auflösung (1978) wurden die Akten der Fakultät zersplittert. Es blieb ein kleiner Rest übrig, der schließlich im Universitätsarchiv landete. Der Bestand wurde durch Dr. Dallmeier verzeichnet und im Herbst 2012 durch Dr. Becker klassifiziert. Andere Bestände Staatsarchiv Landshut, Bestand Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing (ca. 700 VE) Literatur Stengel, Georg J.: Geschichte der Lehrerbildungsanstalt Straubing von 1824 - 1924. Straubing 1925.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ