Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover (Bestand)
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NLA HA, V.V.P. 110
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.7 Weitere Körperschaften
Beschreibung: Der Bestand enthält Unterlagen der ehemaligen Landesversicherungsanstalt Hannover
Geschichte des Bestandsbildners: Die Landesversicherungsanstalt Hannover wurde 1890 eingerichtet und war zuständig für die preußische Provinz Hannover. Sie firmierte zunächst als "Invaliditäts- und Altersversicherungsanstalt Hannover" und nahm 1891 auf der Grundlage des Gesetzes über die Invaliditäts- und Altersversicherung vom 22. Juni 1889 ihre Arbeit auf. 1894 bezog die Landesversicherungsanstalt ein neues Gebäude in der Maschstraße 10 in Hannover. 1895 wird mit dem Genesungshaus Königsberg die erste Heilstätte eröffnet. Im Jahr 1900 erfolgte die Umbenennung in Landesversicherungsanstalt Hannover. Im Jahr 1977 wurde der Neubau der Hauptverwaltung in Laatzen bei Hannover fertiggestellt. Nach der Wiedervereinigung 1990 beteiligte sich die Landesversicherungsanstalt Hannover am Aufbau der Sozialversicherung im Gebiet der ehemaligen DDR als Korrespondenzanstalt für Sachsen-Anhalt. Am 30. September 2005 erfolgte die Fusion der Landesversicherungsanstalten Hannover und Braunschweig zur Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover.
Bestandsgeschichte: Die Archivalien der ehemaligen Landesversicherungsanstalt Hannover wurden anlässlich des 100jährigen Jubiläums im Jahr 1990 für die Verfassung einer Chronik von Wolf-Dieter Burde zusammengetragen. Im Jahr 2018 hat Herr Ebbo Schröder diese Unterlagen um weitere Unterlagen aus dem Haus ergänzt und vor Ort bewertet. Darunter befanden sich auch Unterlagen der ehemaligen Landesversicherungsanstalt Braunschweig, die an den Standort Wolfenbüttel abgegeben wurden. Desweiteren hat Herr Ebbo Schröder ein Archivierungsmodell für zukünftige Übernahmen von Unterlagen der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover entwickelt. Dieses Modell wird vom Standort Hannover übernommen und angewendet.
Folgende Bücher gehören zum Bestand und wurden der Bibliothek des Landesarchivs übergeben:
- Ordnung der dienstlichen Verhältnisse der Beamten der Landesversicherungsanstalt Hannover, Hannover 1915.
- Die Mitarbeit der Mutter und Frau im Kampfe gegen die Geschlechtskrankheiten. Vortrag des Landesrates Dr. Wilhelm am 14. November 1924 in Hannover.
- Reglement über die dienstlichen Verhältnisse der Beamten der Landesversicherungsanstalt Hannover, Hannover 1901.
- Allgemeine Verwaltungsvorschrift über Versicherungsnummern in den gesetzlichen Rentenversicherungen. Bekanntmachungen der Landesversicherungsanstalt Hannover 1967,2 Hefte.
- Grundsätze der Landesversicherungsanstalt Hannover über die Übernahme des Heilverfahrens, Hannover 1935.
- Dienstanweisung für die Beamten der Versicherungs-Kontrollstellen der Landesversicherungsanstalt Hannover, Hannover 1903.
- 100 Jahre LVA Braunschweig. Eine Chronik der Landesversicherungsanstalt Braunschweig, Braunschweig 1990.
- Landesversicherungsanstalt Hannover (Hg.), Wolf-Dieter Burde (Red.), Landesversicherungsanstalt Hannover. 100 Jahre, Hannover 1990.
- Festschrift zum 100jährigen Bestehen der Fachklinik Am Hasenbach. Eine Klinik im Wandel der Zeit, Clausthal-Zellerfeld 1999.
- Festschrift zum 100jährigen Bestehen der Fachklinik Friedrichshöhe in Bad Pyrmont. Eine Klinik im Wandel der Zeit, Clausthal-Zellerfeld 2001.
- Die Beitragsmarken der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung, hrsg. vom Verband Dt. Rentenversicherungsträger, Frankfurt am Main 1981.
- Jubiläumsschrift zum 100jährigen Bestehen der Erbprinzentanne. Vom Genesungshaus zur Reha-Klinik, Clausthal-Zellerfeld 1998.
- Die von Invaliditäts- und Altersversicherungsanstalten im Harze angelegten Heilstätten für Lungenkranke 1899.
- Liebrechtsborn. Die neue Kinderheilsstätte der Landesversicherungsanstalt Hannover in Bad Rehburg, Hannover 1929.
Bearbeiter: Christian Schlöder
Geschichte des Bestandsbildners: Die Landesversicherungsanstalt Hannover wurde 1890 eingerichtet und war zuständig für die preußische Provinz Hannover. Sie firmierte zunächst als "Invaliditäts- und Altersversicherungsanstalt Hannover" und nahm 1891 auf der Grundlage des Gesetzes über die Invaliditäts- und Altersversicherung vom 22. Juni 1889 ihre Arbeit auf. 1894 bezog die Landesversicherungsanstalt ein neues Gebäude in der Maschstraße 10 in Hannover. 1895 wird mit dem Genesungshaus Königsberg die erste Heilstätte eröffnet. Im Jahr 1900 erfolgte die Umbenennung in Landesversicherungsanstalt Hannover. Im Jahr 1977 wurde der Neubau der Hauptverwaltung in Laatzen bei Hannover fertiggestellt. Nach der Wiedervereinigung 1990 beteiligte sich die Landesversicherungsanstalt Hannover am Aufbau der Sozialversicherung im Gebiet der ehemaligen DDR als Korrespondenzanstalt für Sachsen-Anhalt. Am 30. September 2005 erfolgte die Fusion der Landesversicherungsanstalten Hannover und Braunschweig zur Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover.
Bestandsgeschichte: Die Archivalien der ehemaligen Landesversicherungsanstalt Hannover wurden anlässlich des 100jährigen Jubiläums im Jahr 1990 für die Verfassung einer Chronik von Wolf-Dieter Burde zusammengetragen. Im Jahr 2018 hat Herr Ebbo Schröder diese Unterlagen um weitere Unterlagen aus dem Haus ergänzt und vor Ort bewertet. Darunter befanden sich auch Unterlagen der ehemaligen Landesversicherungsanstalt Braunschweig, die an den Standort Wolfenbüttel abgegeben wurden. Desweiteren hat Herr Ebbo Schröder ein Archivierungsmodell für zukünftige Übernahmen von Unterlagen der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover entwickelt. Dieses Modell wird vom Standort Hannover übernommen und angewendet.
Folgende Bücher gehören zum Bestand und wurden der Bibliothek des Landesarchivs übergeben:
- Ordnung der dienstlichen Verhältnisse der Beamten der Landesversicherungsanstalt Hannover, Hannover 1915.
- Die Mitarbeit der Mutter und Frau im Kampfe gegen die Geschlechtskrankheiten. Vortrag des Landesrates Dr. Wilhelm am 14. November 1924 in Hannover.
- Reglement über die dienstlichen Verhältnisse der Beamten der Landesversicherungsanstalt Hannover, Hannover 1901.
- Allgemeine Verwaltungsvorschrift über Versicherungsnummern in den gesetzlichen Rentenversicherungen. Bekanntmachungen der Landesversicherungsanstalt Hannover 1967,2 Hefte.
- Grundsätze der Landesversicherungsanstalt Hannover über die Übernahme des Heilverfahrens, Hannover 1935.
- Dienstanweisung für die Beamten der Versicherungs-Kontrollstellen der Landesversicherungsanstalt Hannover, Hannover 1903.
- 100 Jahre LVA Braunschweig. Eine Chronik der Landesversicherungsanstalt Braunschweig, Braunschweig 1990.
- Landesversicherungsanstalt Hannover (Hg.), Wolf-Dieter Burde (Red.), Landesversicherungsanstalt Hannover. 100 Jahre, Hannover 1990.
- Festschrift zum 100jährigen Bestehen der Fachklinik Am Hasenbach. Eine Klinik im Wandel der Zeit, Clausthal-Zellerfeld 1999.
- Festschrift zum 100jährigen Bestehen der Fachklinik Friedrichshöhe in Bad Pyrmont. Eine Klinik im Wandel der Zeit, Clausthal-Zellerfeld 2001.
- Die Beitragsmarken der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung, hrsg. vom Verband Dt. Rentenversicherungsträger, Frankfurt am Main 1981.
- Jubiläumsschrift zum 100jährigen Bestehen der Erbprinzentanne. Vom Genesungshaus zur Reha-Klinik, Clausthal-Zellerfeld 1998.
- Die von Invaliditäts- und Altersversicherungsanstalten im Harze angelegten Heilstätten für Lungenkranke 1899.
- Liebrechtsborn. Die neue Kinderheilsstätte der Landesversicherungsanstalt Hannover in Bad Rehburg, Hannover 1929.
Bearbeiter: Christian Schlöder
Bestand
Literatur: Landesversicherungsanstalt Hannover (Hg.), Wolf-Dieter Burde (Red.), Landesversicherungsanstalt Hannover. 100 Jahre, Hannover 1990. Eva Benz-Rababah, Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, in: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hg.), Stadtlexikon Hannover, Hannover 2009, S. 128f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ