Schuldverschreibung über 1000 fl der Mathäus Ludwig Wörnerischen Eheleute für das Haus am Weinmarkt am Eck gelegen [= S 78, Winklerstr. 31].
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E 4/180 Nr. 12
E 4/180 Hausarchiv Winklerstr. 31
Hausarchiv Winklerstr. 31
26.05.1721
Mathäus Ludwig Werner, Bürger, Materialist vnd Specerey Händler alhier, und neben ihm, ich Maria Magdalena deßen Ehewirthin, mit Beystand erstbesagtes meins Ehewirths, auch Herrn Albrecht Besolts alhier, und der zu Ende gemelten Herren Siegler, urkunden und bekennen, [...] dass der Herr Johann Georg Müller, Handelsmann und Markts Adjunctus alhier, auff unser bittliches Ersuchen, uns, [...] 1000 Gulden ausgeliehen hat. Die Eheleute versprechen die Summe mit 5% Zinsen zurückzuzahlen. Als Pfand werden nicht nur ihre Güter, sondern v.a. ihre in St. Sebalder Pfarr, gegen deroselben Kirche über, an der Schustergaße fornen und hinten Eckfrey gelegene frey lauter und eigene Wohn Behaußung, verschrieben.D.d. 26. Mai 1721Siegler und Unterschriften: Mathäus Ludwig Werner, Albrecht Besolt, Michael von Ebermayr, Christoph Düstau, sowie Unterschrift: Maria Magdalena Werner
Umfang/Beschreibung: 3 Bl.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/180 - Winklerstr. 31
Besold, Albrecht
Düstau, Christoph
Ebermayer, Michael von
Müller, Johann Georg
Werner, Maria Magdalena
Werner, Mathäus Ludwig
Wörner, Maria Magdalena
Wörner, Mathäus Ludwig
Schustergasse
Sebalduskirche
Weinmarkt
Winklerstr.
Winklerstr. 31
Winklerstr. 31 - S 78
Schuldverschreibung
Geld
Haus
Weinmarkt
Spezereihändler
Marktadjunkt
Pfand
Winklerstr.
Schustergasse
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ