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Allgemeine Angelegenheiten des Hüttenwesen und besondere landesherrliche Verordnungen
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 23. Bergwerke, Hütten und Hämmer >> 23.1. Verordnungen und generelle Angelegenheiten
1535-1737
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Bergordnung im Amt Siegen und Bericht über die bisherigen Hütten-, Stein- und Kohlenmaße aus dem Jahr 1535; Abschrift eines Vertrags zwischen den Grafen zu Nassau-Dillenburg und Sayn-Wittgenstein betreffend den Kauf und Verkauf von Eisenstein und Kohlen sowie das Eisenblasen (1535); Abschrift der nassauischen Kohlen- und Eisensteinmaßordnung vom 08.09.1535; Abschrift eines Kohlenkaufvertrags zwischen dem Rentmeister Hermann Heckmann einerseits und Simon Theis, Simon Kunckel, Simons Eyden, Jacob und Johann Schmeltzer andererseits (ca. 1535); Ordnung für die Schmiedemeister im Amt Siegen betreffend die Eisenwaren (1549); Hüttenrechnung über geblasenes Eisen und gezahlten Hammerschmiedelohn auf den drei Hütten zu Rinsenau, Ahe und Freudenberg (1553); Abschriften landesherrlicher Verordnungen vom 25.08.1567 und 16.06.1585 betreffend den Kohlen- und Eisenhandel; Bericht des Dillenburger Rentmeisters Gottfried Hatzfeld über einen Vergleich zwischen den Hüttenmeistern und dem Gewerken Ludwig Berthram u.a. wegen der Steuern (15.03.1572); Differenzen zwischen den Massenbläsern und Hammerschmieden im Amt Siegen einerseits und dem Junker Christoph von Selbach, genannt Lohe, andererseits wegen der Blas- und Hüttenzeiten (1580); Bußgelder der Massenbläser und Hammerschmiede im Amt Siegen (1582); Berichte über die Abnahme des Eisenhandels (10.06.1585, 07.08.1587); Designation über Kohlenhandlungen bzw. Kohlenkäufe (ohne Datum); Renovierte Bergordnung des Grafen Wolfgang Ernst zu Ysenburg-Büdingen von 1611; Schreiben des Fürsten Christian zu Anhalt an Graf Georg zu Nassau-Dillenburg wegen einer Bergwerksbesichtigung des Christoph Freyberger (16.10.1607); Schreiben des Grafen Wolfgang Ernst zu Ysenburg-Büdingen an Graf Georg zu Nassau-Dillenburg wegen der Mitgewerkschaft am Hohen Ofen in Ysenburg-Büdingen (1611); Berichte über Beschwerden wegen des Eisenhandels (1612); Verordnung über das Amt des Bergmeisters im Siegenschen und dessen Besoldung (1616); Gegendarstellung der Reidemeister der Stadt und des Amts Siegen wegen einer eingereichten Supplik der Hammerschmiede im Amt Siegen (29.08.1621); Supplik sämtlicher Hammerschmiede der Grafschaft Siegen wegen der Eisenordnung von 1623 (26.05.1626); Reparatur der Hautbaue der Hammerschmieden (1641); Abhaltung eines Pflichttags in Müsen (27.07.1691); Verordnung des Fürsten Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg betreffend die Ansetzung eines Bergmeisters; Supplik der Massenbläser- und Hammerschmiedezunft zu Siegen wegen der Angleichung der saynischen und siegenschen Hüttenzeiten (1669); Streit zwischen den Stahlschmiedehandwerksmeistern einerseits und Johannes Stahlschmitt und Friedrich Irlen zu Ferndorf andererseits wegen des Einkaufs von Roheisen und dessen Verarbeitung in Remscheid (1680); Abhaltung eines Pflichttags in Freudenberg, mit Spezifikationen bezahlter Wachspfennige der Müsener, Oberfischbacher, Kreuzseifener Berggewerken (12.07.1689); Designation über die erforderlichen Kohlen- und Eisenmengen für die Treibung der vier Stahlherde (1689); Konzept eines Ediktes betreffend die Anwendung der Hüttentage der Hüttengewerke zum Nachteil des Stahlhandels (1694); Konzept eines Ediktes betreffend die Hüttenmeister und Hammerschmiede (1696); Differenzen zwischen den Hammerschmiedegenossen im Amt Siegen und den Massenbläsern der Stadt und des Amts Siegen wegen der Proben (1598); Kanzleidekrete wegen der Schmiedezeiten auf den Hütten und Hämmern (1706); Konzession des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen für die eingesessenen Reidemeister der Stadt Siegen und deren Hütten (05.06.1706); Notariatsinstrument betreffend den immediaten Bergbau des kurmainzischen Hofrats Johann Philipp von und zu der Hees (29.07.1706); Gesuch der Alt- und Jungmeister der Massenbläserzunft, besonders der Stahlhütten, um Bekanntgabe ihres neuen Churbriefs (1709); Schreiben des Herzogs Georg Ludwig zu Braunschweig-Lüneburg an die Regierung zu Siegen wegen der Besichtigung der siegenschen Eisenbergwerke durch den Obereisenfaktor Johann Philipp Hattorf (1713); Berichte und Spezifikationen des Bergmeisters Schleiffenbaum zu Buschgotthardshütten betreffend die Reidemeister (1714); Berichte des Johann Heinrich von Briesheim zu Altenkirchen über eine neu erbaute Hütte und Hammerschmiede in Schweppenhausen im kurpfälzischen Amt Stromberg (1714); Supplik der Reidemeister zu Siegen wegen der Lohnschmieden (1715); Korrespondenzen mit Fürst Wilhelm Heinrich zu Nassau-Usingen wegen Anhebung des Eisenhandels (1715); Supplik des Johannes Müncker wegen seines Arrests (17.09.1715); Schreiben des Fürsten Georg August zu Nassau-Idenstein wegen der Besichtigung der Bergwerke durch den Bergrat Ohrschall (20.10.1716); Bestallung des hessen-kasselschen Berg- und Hüttenschreibers Georg Wendelin Fresenius zum nassauischen Berg-, Hütten- und Schmelzinspektor (15.11.1721); Korrespondenzen wegen einer Berg- und Hüttenreise des Freiherrn von Ingelheim zu Wetzlar (1727); Differenzen zwischen den Reidemeistern und Hammerschmieden zu Siegen (1728); Kontrakt der beiderseitigen Berghandwerksmeister und übrigen Zunftmitglieder vom 08.11.1732 u.a. wegen der Preise für geschmiedetes Reckeisen; Zustandekommen eines Vertrags zwischen sämtlicher Hammerschmiede und Clarenbach zu Remscheid wegen des Eisenverkaufs (1733); Hütten- und Hammerbußen nach der Visitation der Hütten und Hämmer in Nassau-Siegen am 07.05.1736; Auszug aus einem Vergleich zwischen den Grafen Johann VI. und Wilhelm zu Nassau-Dillenburg wegen des Eisenhandels (ohne Datum); Hammer- und Blashüttenordnung des Amts zu Kirchfreudburg (ohne Datum, 16. Jahrhundert); Kanzleidekret betreffend die jährliche Einreichung einer Rechnung über die Hütten und Hämmer im Amt Hilchenbach (20.12.1700). Korrespondenten u.a.: Rentmeister Hermann Heckmann von Grebeneck, Rentmeister Gottfried Hatzfeld (Dillenburg), Christoph von Selbach genannt Lohe, Wolfgang Ernst Graf zu Ysenburg-Büdingen, Christian Fürst zu Anhalt, Ludwig Heinrich Fürst zu Nassau-Dillenburg, Bergmeister Heinrich Spreger, Theiß Häuer, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Wildt (Siegen), Kanzleidirektor Miltenberger (Siegen), Notar Johann Adolph Koch, Georg Ludwig Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, Bergmeister Johann Franz Schleiffenbaum, Johann Heinrich von Briesheim (Altenkirchen), Wilhelm Heinrich Fürst zu Nassau-Usingen, Johannes Müncker, Georg August Fürst zu Nassau-Idenstein, Georg Wendelin Fresenius (Siegen), Freiherr von Ingelheim (Wetzlar), Ludger, Hartmann (Siegen), Ihring (Siegen).
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Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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