Erzbischof Gerlach von Mainz, Pfalzgraf Ruprecht der Ältere und Graf Gerlach von Nassau vermitteln einen Vergleich zwischen den Grafen Adolf, Johann, Craft und Ruprecht, durch welchen den beiden letztgenannten Burg Sonnenberg mit dem darauf lastenden Wittumsgelde ihrer Mutter zum Betrage von 560 Pfund und den Dörfern Kloppenheim und Auringen, die Anteile ihres Vaters an Burg Nassau, an Lahnstein (mit Ausnahme des dem Stifte Idstein verbleibenden Kirchsatzes), an Laurenburg, der Rente aus dem Zolle zu Bacharach, Hof Flacht, ein Anteil am Zolle zu Wiesbaden unter Entbindung von dem auf sie entfallenden Anteile an den Hausschulden überwiesen werden.
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Erzbischof Gerlach von Mainz, Pfalzgraf Ruprecht der Ältere und Graf Gerlach von Nassau vermitteln einen Vergleich zwischen den Grafen Adolf, Johann, Craft und Ruprecht, durch welchen den beiden letztgenannten Burg Sonnenberg mit dem darauf lastenden Wittumsgelde ihrer Mutter zum Betrage von 560 Pfund und den Dörfern Kloppenheim und Auringen, die Anteile ihres Vaters an Burg Nassau, an Lahnstein (mit Ausnahme des dem Stifte Idstein verbleibenden Kirchsatzes), an Laurenburg, der Rente aus dem Zolle zu Bacharach, Hof Flacht, ein Anteil am Zolle zu Wiesbaden unter Entbindung von dem auf sie entfallenden Anteile an den Hausschulden überwiesen werden.
150, U 46
150 Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand)
Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand) >> 1 Urkunden >> 1 Generalia >> 1351-1360
1355 Juli 4
3 Kopien 17. Jh. sqq.; dabei Abschrift von U 51, sowie Konzept eines Schreibens [15?]95
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. Aschaffenburg 1355 Samstag nach Peter & Paul
siehe auch Hausarchiv 2 B 4
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ