Äbtissin Gisela (Getze) von Löwenstein und der Konvent des Zisterzienserinnenklosters Sion bei Morschheim (Syon graes ordens bij Morßheim) im Mainzer Bistum bekunden, dass sie von Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz vielfältig "gnade schirme und trost" erfahren haben und ihm darum mit Zustimmung ihres Oberen - des Abtes zu Disibodenberg, Johann Dusenbach - die Hälfte an Dorf und Gericht zu Offenheim mit genanntem Zubehör erblich übereignet haben. Die Aussteller versichern, dass sie den Pfalzgrafen und seine Erben auf ewig unbeirrt an der Hälfte lassen wollen und die Übergabe mit Mund, Hand und Halm ordentlich vollzogen wurde, "als ob das mit gericht und recht gescheen were".

Show full title
Landesarchiv Baden-Württemberg
Data provider's object view
Loading...