Der Römische Kaiser Karl, König zu Böhmen (Beheim), weist seinem Verwandten (swager) Johann dem Jungen Grafen von Sp. wegen geleisteter Dienste bis auf Widerruf einen Turnoser Groschen auf den Zoll zu Bacharach (Bachrach) an. Fürsten, Grafen, Edle, Burggrafen, Amtleute, Räte, Bürger, Getreue und Untertanen werden aufgefordert, den Grafen beim Empfang des Geldes nicht zu behindern. Siegel des Ausstellers.
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Der Römische Kaiser Karl, König zu Böhmen (Beheim), weist seinem Verwandten (swager) Johann dem Jungen Grafen von Sp. wegen geleisteter Dienste bis auf Widerruf einen Turnoser Groschen auf den Zoll zu Bacharach (Bachrach) an. Fürsten, Grafen, Edle, Burggrafen, Amtleute, Räte, Bürger, Getreue und Untertanen werden aufgefordert, den Grafen beim Empfang des Geldes nicht zu behindern. Siegel des Ausstellers.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 446
Rheinpfälzer U 5623, Straßburg E 5140/41
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1351-1400
1360 Juli 13
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 446. Siegel ab, ein Einschnitt im Umbug. KV: "per dominum imperatorem Nicolaus de Chremsir" (auf dem Umbug). "R Johannes Saxo" (Rückseite). Abschr.: ebenda (AS: Sp. U 17, beglaubigt, 1776, mit Nachzeichnung von Siegel und Gegensiegel). KA 67/1351 fol. 64' und fol. 377'. Reg.: Böhmer-Huber Nr. 3225.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Der gaben ist zu Nuremberg 1360 an sand Margarethen tag unser reiche des romischen in dem fu{e}nfzehenden, des beheimischen yme vierzehenden und des keysertu{e}ms in dem sechsten jare."
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: "Der gaben ist zu Nuremberg 1360 an sand Margarethen tag unser reiche des romischen in dem fu{e}nfzehenden, des beheimischen yme vierzehenden und des keysertu{e}ms in dem sechsten jare."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 446. Siegel ab, ein Einschnitt im Umbug. KV: "per dominum imperatorem Nicolaus de Chremsir" (auf dem Umbug). "R Johannes Saxo" (Rückseite). Abschr.: ebenda (AS: Sp. U 17, beglaubigt, 1776, mit Nachzeichnung von Siegel und Gegensiegel). KA 67/1351 fol. 64' und fol. 377'. Reg.: Böhmer-Huber Nr. 3225.
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: "Der gaben ist zu Nuremberg 1360 an sand Margarethen tag unser reiche des romischen in dem fu{e}nfzehenden, des beheimischen yme vierzehenden und des keysertu{e}ms in dem sechsten jare."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 446. Siegel ab, ein Einschnitt im Umbug. KV: "per dominum imperatorem Nicolaus de Chremsir" (auf dem Umbug). "R Johannes Saxo" (Rückseite). Abschr.: ebenda (AS: Sp. U 17, beglaubigt, 1776, mit Nachzeichnung von Siegel und Gegensiegel). KA 67/1351 fol. 64' und fol. 377'. Reg.: Böhmer-Huber Nr. 3225.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ