Äbtissin Uyleka und der ganze Konvent von Drulzhagin bekunden, 40 Mark Bargeld in Kölner Währung aus dem Testament der Petronilla, Witwe des Wilhelmus dictus Schillink van deyme Bruche, für notwendige Bauarbeiten erhalten zu haben. Die Stifterin gab diesen Betrag für ihr, ihres Mannes und der Ihrigen Seelenheil. Im Einvernehmen mit den "seniores" übergibt der Äbtissin davon zu Lebzeiten dem Konvent jährlich für eine Mark Einkünfte in der in Drulzhagin gängigen "jüngeren" Währung, ferner ein Fünftel der Einkünfte des Hofes Wymersbech, von denen sie letztere mit Geldern ihrer Angehörigen erworben hatte. Wegen ihrer Verdienste um die Ausstellerin und den Konvent wird auf Pauli Bekehrung (25. Jan.) für Petronilla ein Anniversar gehalten. Am gleichen Tag empfängt die Kellnerin und Vermögensverwalterin des Klosters die vorgenannten Einnahmen, und zwar die eine Mark aus der Konventsmühle bei dem Orte ("villa") Drulshagin, zur Verteilung im Konvent. Dafür lesen die Nonnen Vigilien und am Folgetag die Totenmesse für Petronilla, Wilhelmus und deren Kinder. in vigilia b. Gregorii pape

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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