Drei Viertel des Zehnts in und vor Unshausen [Ortsteil der Gem. Wabern, Schwalm-Eder-Kr.], der von Georg von Falkenberg heimgefallen und ehemals e...
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Urk. 14, 3554
A I u, Cyriaci sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Cyriaci, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe C >> Cyriaci
1710 November 11
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Drei Viertel des Zehnts in und vor Unshausen [Ortsteil der Gem. Wabern, Schwalm-Eder-Kr.], der von Georg von Falkenberg heimgefallen und ehemals ein Lehen des Klosters Hersfeld war. Mit dem Zehnt war die Familie Cyriaci ursprünglich von den von Falkenberg belehnt worden. Am 5. August 1665 hatte die Familie Cyriaci mit Zustimmung der Landgräfin Hedwig Sophia von Hessen-Kassel ein Viertel des Zehnts verkauft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard Cyriaci zu Homberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard Cyriaci zu Homberg
Belehnte/r: Reinhard Cyriaci zu Homberg, seine drei Schwestern Anna Jakobina, Ehefrau des Christian Möller, Salome Christine, Ehefrau des Hans Jakob Winterberg, und Anna Katharina, Ehefrau des Johannes Winter, Johann Nikolaus Petraeus, Pfarrer zu Schwarzenborn, als Vormund der Kinder des verstorbenen Johann Reinhard Cyriaci, Johann Martin, Johann Heinrich, Johann Valentin, Johann Hartmann, Johann Nikolaus und Anna Katharina Cyriaci
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ