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Henne Wienold (Wynnold), Wygand und Else, dessen Sohn und Tochter, verkaufen Johann Weber (Webir) und Gisseln, seiner ehelichen Hausfrau, ihr Gut ...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1438 Mai 14
Ausfertigung, Pergament (16,5 x 26,0 cm) mit ursprünglich drei anhängenden Siegeln (1 beschädigt, 2 stark verwittert, 3 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: off den nehsten mitwochin nach dem Sontag Cantate, als man phleget zu chore zu singen.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Wienold (Wynnold), Wygand und Else, dessen Sohn und Tochter, verkaufen Johann Weber (Webir) und Gisseln, seiner ehelichen Hausfrau, ihr Gut zu Oberndorf (zu deme Oberndorff), das vorzeiten Heinrich Knauf (Knouff) selbst bearbeitet hat, und nun Wieczel Schenk (Schengke) bearbeitet, und die halbe Schmiede mit ihrer Zubehörung, es sei in Dorf, in Feld, die Dolde Smeuder innehat, für 75 rheinische Silberlinge Herman (II.) Riedesel, Ritter, von dem die Güter zu Lehen rühren, gibt auf ihre Bitte seine Einwilligung und belehnt die Käufer damit.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Herman Riedesel, Henne Wienold sowie Ludwig von Wildungen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 562
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.