Familienarchiv von Alvensleben (Bestand)
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E 203 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 10. Adelsarchive >> 10.03. Familienarchive und Familienstiftungen >> 10.03.01. Familienarchive
1320 - 2017
Benutzbarkeit: eingeschränkt benutzbar
Registraturbildner: Im Jahr 2014 beschloss der Familientag der Familie von Alvensleben e. V. Verhandlungen mit dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt zur Einrichtung eines Familienarchivs von Alvensleben aufzunehmen. Infolge dessen konnte am 2. August 2016 im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung ein Depositalvertrag zwischen der Familie von Alvensleben e. V. und dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt über die Einrichtung des Archivbestandes E 203 Familienarchiv von Alvensleben abgeschlossen werden.
Das Familienarchiv, dessen Eigentümer der Familienverband, also der eingetragene Verein Familie von Alvensleben ist, soll dabei vor allem als dauerhafter Verwahr- und öffentlicher Nutzungsort für die bei den einzelnen Familienmitgliedern trotz der Enteignungen von 1945 verbliebenen schriftlichen Überlieferungen aus den verschiedenen Gutsarchiven derer von Alvensleben dienen. Des Weiteren ist beabsichtigt, Dokumente mit familiengeschichtlicher Relevanz aus der Zeit vor und nach 1945 (z. B. Nachlässe) und die die Gesamtfamilie betreffende Überlieferung im Familienarchiv, auch aus anderen Gutsarchivbeständen, im Familienarchiv zu konzentrieren. Ebenso sollen die Akten des Schriftführers des Familienverbandes und anderer Inhaber von Familienverbandsämtern sukzessive in das Familienarchiv überführt werden.
Bestandsinformationen: Aufgrund der Zielsetzung, zersplitterte bzw. an anderen privaten und öffentlichen Stellen verwahrte Überlieferungen aus den ehemaligen Gutsarchivbeständen im Familienarchiv von Alvensleben wieder zusammenzuführen, und um dadurch die bereits im Landesarchiv Sachsen-Anhalt verwahrten Gutsarchivbestände zu ergänzen, wurden mit Einrichtung des Familienarchivs am 2. August 2016 19 Urkunden, die sich bis zur Enteignung von 1945 im Gutsarchiv Wittenmoor befanden und nach der Flucht im Stadtarchiv Dortmund aufbewahrt wurden, übergeben. Da diese Urkunden die Gesamtfamilie betreffenden Charakter besitzen, wurde sich gegen eine Überführung dieser Urkunden in das Gutsarchiv Wittenmoor und für eine dauerhafte Aufbewahrung im Familienarchiv von Alvensleben entschieden. Die Verzeichnungsinformationen dieser Urkunden beruhen auf einer bereits im Stadtarchiv Dortmund vorgenommenen Erschließung, die jedoch an mehreren Stellen überarbeitet werden musste (E 203, U Nr. 1-19).
Mit der Einrichtung des Famillienarchivs von Alvensleben wurden gleichfalls durch ein Familienmitglied der Familie von Alvensleben aus der Schweiz 90 Tagebücher (1913-1946) der Gabriele von Alvensleben, geb. Freiin von Berlichingen (1869-1953), Witwe des Generals Gustav Hermann von Alvensleben (1827-1905) und Oberhofmeisterin der letzten Kronprinzessin des deutschen Kaiserreiches Cecilie übergeben (E 203, Nr. 1 Bd. 1-90). Teil der Übergabe war eine ebenso umfangreiche und bisher unausgewertete Korrespondenz der Oberhofmeisterin mit der Kronprinzessin. Die Kompletttranskiption der Tagebücher wurde durch den Heimatkundlichen Arbeitskreis der Stadt Möckmühl (Landkreis Heilbronn) erstellt und dem Landesarchiv ausgehändigt. Diese wird heute ebenfalls im Familienarchiv verwahrt (E 203, Nr. 2).
Am 21.12.2017 erfolgte die Übernahme des Bestandes 64 Urk Nr. 1-28 aus dem Niedersächsischen Landesarchiv - Standort Wolfenbüttel - durch das LASA. Diese Urkunden wurden größtenteils 1610 in einer Lade in Calvörde gefunden und bereits 1612 in das braunschweigische Archiv überführt. Sie sind staatliches Eigentum und gehören nicht der Familie von Alvensleben, wurden aber aufgrund ihres Inhalts im Januar 2018 dem Familienarchiv von Alvensleben mit den Signaturen U Nr. 20 - 47 zugeordnet.
Am 28.02.2019 wurde der Bestand durch eine weitere Abgabe (ca. 0,25 lfm) von Seiten der Familie um Archivalien aus Zichtau und eine Abgabe aus Vienau ergänzt. Die am gleichen Tag übernommenen Urkunden und Archivalien aus Kalbe/Milde wurden als Ergänzung dem bereits bestehenden Gutsarchiv Kalbe (H 113, ca. 0,25 lfm) zugeordnet.
Registraturbildner: Im Jahr 2014 beschloss der Familientag der Familie von Alvensleben e. V. Verhandlungen mit dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt zur Einrichtung eines Familienarchivs von Alvensleben aufzunehmen. Infolge dessen konnte am 2. August 2016 im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung ein Depositalvertrag zwischen der Familie von Alvensleben e. V. und dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt über die Einrichtung des Archivbestandes E 203 Familienarchiv von Alvensleben abgeschlossen werden.
Das Familienarchiv, dessen Eigentümer der Familienverband, also der eingetragene Verein Familie von Alvensleben ist, soll dabei vor allem als dauerhafter Verwahr- und öffentlicher Nutzungsort für die bei den einzelnen Familienmitgliedern trotz der Enteignungen von 1945 verbliebenen schriftlichen Überlieferungen aus den verschiedenen Gutsarchiven derer von Alvensleben dienen. Des Weiteren ist beabsichtigt, Dokumente mit familiengeschichtlicher Relevanz aus der Zeit vor und nach 1945 (z. B. Nachlässe) und die die Gesamtfamilie betreffende Überlieferung im Familienarchiv, auch aus anderen Gutsarchivbeständen, im Familienarchiv zu konzentrieren. Ebenso sollen die Akten des Schriftführers des Familienverbandes und anderer Inhaber von Familienverbandsämtern sukzessive in das Familienarchiv überführt werden.
Bestandsinformationen: Aufgrund der Zielsetzung, zersplitterte bzw. an anderen privaten und öffentlichen Stellen verwahrte Überlieferungen aus den ehemaligen Gutsarchivbeständen im Familienarchiv von Alvensleben wieder zusammenzuführen, und um dadurch die bereits im Landesarchiv Sachsen-Anhalt verwahrten Gutsarchivbestände zu ergänzen, wurden mit Einrichtung des Familienarchivs am 2. August 2016 19 Urkunden, die sich bis zur Enteignung von 1945 im Gutsarchiv Wittenmoor befanden und nach der Flucht im Stadtarchiv Dortmund aufbewahrt wurden, übergeben. Da diese Urkunden die Gesamtfamilie betreffenden Charakter besitzen, wurde sich gegen eine Überführung dieser Urkunden in das Gutsarchiv Wittenmoor und für eine dauerhafte Aufbewahrung im Familienarchiv von Alvensleben entschieden. Die Verzeichnungsinformationen dieser Urkunden beruhen auf einer bereits im Stadtarchiv Dortmund vorgenommenen Erschließung, die jedoch an mehreren Stellen überarbeitet werden musste (E 203, U Nr. 1-19).
Mit der Einrichtung des Famillienarchivs von Alvensleben wurden gleichfalls durch ein Familienmitglied der Familie von Alvensleben aus der Schweiz 90 Tagebücher (1913-1946) der Gabriele von Alvensleben, geb. Freiin von Berlichingen (1869-1953), Witwe des Generals Gustav Hermann von Alvensleben (1827-1905) und Oberhofmeisterin der letzten Kronprinzessin des deutschen Kaiserreiches Cecilie übergeben (E 203, Nr. 1 Bd. 1-90). Teil der Übergabe war eine ebenso umfangreiche und bisher unausgewertete Korrespondenz der Oberhofmeisterin mit der Kronprinzessin. Die Kompletttranskiption der Tagebücher wurde durch den Heimatkundlichen Arbeitskreis der Stadt Möckmühl (Landkreis Heilbronn) erstellt und dem Landesarchiv ausgehändigt. Diese wird heute ebenfalls im Familienarchiv verwahrt (E 203, Nr. 2).
Am 21.12.2017 erfolgte die Übernahme des Bestandes 64 Urk Nr. 1-28 aus dem Niedersächsischen Landesarchiv - Standort Wolfenbüttel - durch das LASA. Diese Urkunden wurden größtenteils 1610 in einer Lade in Calvörde gefunden und bereits 1612 in das braunschweigische Archiv überführt. Sie sind staatliches Eigentum und gehören nicht der Familie von Alvensleben, wurden aber aufgrund ihres Inhalts im Januar 2018 dem Familienarchiv von Alvensleben mit den Signaturen U Nr. 20 - 47 zugeordnet.
Am 28.02.2019 wurde der Bestand durch eine weitere Abgabe (ca. 0,25 lfm) von Seiten der Familie um Archivalien aus Zichtau und eine Abgabe aus Vienau ergänzt. Die am gleichen Tag übernommenen Urkunden und Archivalien aus Kalbe/Milde wurden als Ergänzung dem bereits bestehenden Gutsarchiv Kalbe (H 113, ca. 0,25 lfm) zugeordnet.
Laufmeter: 1.9
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST