CDU eröffnet den Landtagswahlkampf 1960 in Baden-Württemberg
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D601003/403
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1960 >> April
9. April 1960
(O-Ton) Kurt Georg Kiesinger, Dr., Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Deutsche Landtagswahlen sind zugleich Wahlen für den Bund / In den bundesstaatlichen Systemen Amerikas und der Schweiz ist das nicht so / Die Landesregierung wirkt bei der Bundesgesetzgebung mit und führt die Bundesgesetze in eigener Verantwortung aus / Wer fordert, man solle bei Landtagswahlen die Bundespolitik aus dem Spiel lassen, handelt gegen den Willen des Grundgesetzes, wider die Verfassungswirklichkeit der Bundesrepublik / Die CDU wird sich anläßlich der kommenden Wahlen wieder besonders mit der Sozialdemokratischen Partei auseinandersetzen, denn die SPD versucht als einzige große Gegenkraft in der Bundesrepublik, der Konzeption der CDU eine eigene, durchsystematisierte Konzeption entgegen zu setzen / Jedes demokratische Volk kann Klarheit und Wahrheit der Programmatik verlangen / Die CDU hat einen kulturpolitischen Ausgangspunkt: die Konzeption einer Gesellschaft freier, gottgeschaffener Menschen / (4'30)
(O-Ton) Anton Dichtel, CDU, Regierungspräsident Südbaden: Das Land Baden-Württemberg hat kulturpolitische Leistungen aufzuweisen, die später in der Geschichte als einmalig bezeichnet werden / Beispiele / Appell an die christlichen Wähler des Landes, der CDU wiederum ihr Vertrauen zu geben / Dank an diverse Parteifreunde für ihre hervorragende selbstlose Arbeit / Kurt Georg Kiesinger, der heutige verantwortliche Mann in Baden-Württemberg, der unendlich viel zur Überbrückung der Gegensätze im Lande beigetragen hat / (2'49)
(O-Ton) Anton Dichtel, CDU, Regierungspräsident Südbaden: Das Land Baden-Württemberg hat kulturpolitische Leistungen aufzuweisen, die später in der Geschichte als einmalig bezeichnet werden / Beispiele / Appell an die christlichen Wähler des Landes, der CDU wiederum ihr Vertrauen zu geben / Dank an diverse Parteifreunde für ihre hervorragende selbstlose Arbeit / Kurt Georg Kiesinger, der heutige verantwortliche Mann in Baden-Württemberg, der unendlich viel zur Überbrückung der Gegensätze im Lande beigetragen hat / (2'49)
0:08:50; 0'08
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Bund-Länder-Verhältnis
Partei: CDU
Partei; SPD
Verfassung
Wahl: Landtagswahl 1960
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ