Schwelwerk Gölzau (Bestand)
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F 403 (Benutzungsort: Dessau)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.01. Bergbau >> 07.01.05. Bergwerksbetriebe und staatliche Betriebsverwaltungen >> 07.01.05.01. Kohle
1874 - 1988
Findhilfsmittel: Findbuch 1999
Registraturbildner: Im Jahre 1897 war auf dem Gelände des Schwelwerkes Gölzau begonnen worden zu bauen. 1927 wurde in Verbindung mit der Kohlegrube "Minna Anna" das Schwelwerk Gölzau in Betrieb genommen. Im Jahre 1931 erfolgte der Zusammenschluss mit der Kohlenveredelung AG Berlin zur Kohlenveredelung und Schwelwerke AG Berlin (KOSAG).1946 wurde der Betrieb der Sowjetischen AG für Brennstoffindustrie übergeben und ab 1950 in das VEB Kombinat Kohle umbenannt. Mit der Schließung der Grube 1966 änderte der Betrieb seine Produktion. Er war von da an unter dem Namen Sonderanlagenbau Weißandt-Gölzau für die Herstellung von Maschinen für die Filmfabrik Wolfen zuständig. Die Schließung des Sonderanlagenbaus erfolgte nach den gesellschaftlichen Umwälzungen 1990, nachdem er ein Teil der AG Wolfen geworden war. Das Betriebsgelände wurde nach und nach verkauft, und es siedelten sich verschiedene kleinere Betriebe an.
Bestandsinformationen: Der vorliegende Bestand wurde im März 1999 auf dem Betriebsgelände des ehemaligen Sonderanlagenbaus Weißandt-Gölzau übernommen und durch eine Übernahme aus dem Landesarchiv Merseburg im Sept. 1999 ergänzt.
Zusatzinformationen: Akz. 4/99, Akz. 21/99
Enthaltene Karten: 3712
Registraturbildner: Im Jahre 1897 war auf dem Gelände des Schwelwerkes Gölzau begonnen worden zu bauen. 1927 wurde in Verbindung mit der Kohlegrube "Minna Anna" das Schwelwerk Gölzau in Betrieb genommen. Im Jahre 1931 erfolgte der Zusammenschluss mit der Kohlenveredelung AG Berlin zur Kohlenveredelung und Schwelwerke AG Berlin (KOSAG).1946 wurde der Betrieb der Sowjetischen AG für Brennstoffindustrie übergeben und ab 1950 in das VEB Kombinat Kohle umbenannt. Mit der Schließung der Grube 1966 änderte der Betrieb seine Produktion. Er war von da an unter dem Namen Sonderanlagenbau Weißandt-Gölzau für die Herstellung von Maschinen für die Filmfabrik Wolfen zuständig. Die Schließung des Sonderanlagenbaus erfolgte nach den gesellschaftlichen Umwälzungen 1990, nachdem er ein Teil der AG Wolfen geworden war. Das Betriebsgelände wurde nach und nach verkauft, und es siedelten sich verschiedene kleinere Betriebe an.
Bestandsinformationen: Der vorliegende Bestand wurde im März 1999 auf dem Betriebsgelände des ehemaligen Sonderanlagenbaus Weißandt-Gölzau übernommen und durch eine Übernahme aus dem Landesarchiv Merseburg im Sept. 1999 ergänzt.
Zusatzinformationen: Akz. 4/99, Akz. 21/99
Enthaltene Karten: 3712
Laufmeter: 35.8
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ