Vor Schultheiß und Schöffen zu Duisburg. Sander Tack, Henrichs Sohn und Dierich Haigenboick geben zur Ehre Gottes an die St. Sacraments Gilde einen erblichen Jahrzins von 5 Ober. Rhein. Gulden und 5 guten Schillingen. Nämlich a) 1 1/2 Gulden von dem Hause drin Heinrich Dwrede jetzt wohnt, in der Beekstraße, zwischen Koenken Leyendeckers und Wilhelm Gans Hause. b) 18 Kölnische Weißpfennige aus Wilhelm Gans Haus daneben. c) 1 Rhein. Gulden und 8 Kölnische Weißpfennige aus dem ehemaligen Knoips Hasue in der Beekstraße, drin Dryitken Witwe Johann Pytes nun wohnt, zwischen Hermann Celys Hause und der Hofstatt. d) 5/4 Gulden aus dem Hause an der Halle aufm Markt, drin Sander Smeyers wohnt, neben Henrich Bönynckhuiss Haus. e) 5 gute Schillinge an und aus dem Haus, drin Sander Tuyssman wohnte, an der Schwanenstraße, neben Hannes Scherer und Gaedert van Wulshem der Junge. f) 3 gute Schillinge an und von 1/4 Hause, drin Dierich Werkhause wohnt, zwischen den 2 Straßen, die von dem Knüppelmarkt kommen. Die Erbrente fällig auf St. Victors Tag. Davon soll die Gilde täglich an einen Hausarmen geben an Huppen ind (und) Broede eyn halff Budken. Was übrig bleibt behält die Gilde. Doch soll Lysbeth Schaippers, Jungfer an gen Ryn, (s. Abteilung dieses Archivs III, 11) und die Stiftungsurkunde des Waisenhauses) solange sie lebt und in dem Convente vorgenannt bleibt, diese 5 Gulden jährlich erheben, auf St. Victors Tag.

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Stadtarchiv Duisburg
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