Johannes Vergenhans, Propst an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen), Konrad Vesseler, Kanonikus an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen), und Martin Preuninger, Ordinarius zu Tübingen (Tüwingen), vergleichen das Kloster Bebenhausen und den Johannes Böpplin, Pfarrer zu Plieningen (Blieningen) wegen der von dem letzteren infolge von Unzulänglichkeit seines Einkommens an das Kloster erhobenen Ansprüche dahin, dass dasselbe ihm aus Gnade, so lange er die Pfarrei versehen wird, zu seinen 10 Scheffel Roggen, 10 Scheffel Dinkel (Spelts), 20 Scheffel Hafer (Haber) je 2 weitere Scheffel und ebenso 2 Ohm Wein, 1 Fuder Haferstroh und endlich den Flachszehnten zu dem von alters her zu der Pfarrei gehörigen Einkommen überlässt.
Vollständigen Titel anzeigen
Johannes Vergenhans, Propst an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen), Konrad Vesseler, Kanonikus an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen), und Martin Preuninger, Ordinarius zu Tübingen (Tüwingen), vergleichen das Kloster Bebenhausen und den Johannes Böpplin, Pfarrer zu Plieningen (Blieningen) wegen der von dem letzteren infolge von Unzulänglichkeit seines Einkommens an das Kloster erhobenen Ansprüche dahin, dass dasselbe ihm aus Gnade, so lange er die Pfarrei versehen wird, zu seinen 10 Scheffel Roggen, 10 Scheffel Dinkel (Spelts), 20 Scheffel Hafer (Haber) je 2 weitere Scheffel und ebenso 2 Ohm Wein, 1 Fuder Haferstroh und endlich den Flachszehnten zu dem von alters her zu der Pfarrei gehörigen Einkommen überlässt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 1766
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Plieningen
1493 Januar 4 (die quarta mensis Januarii Indicitione undecima)
21,5 x 39,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Tübingen (Tüwingen)
Aussteller: Vergenhans, Johannes; Propst an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen); Vesseler, Konrad; Kanonikus an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen); Preuninger, Martin; Ordinarius zu Tübingen (Tüwingen)
Siegler: Vergenhans, Johannes; Propst an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen); Vesseler, Konrad; Kanonikus an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen); Preuninger, Martin; Ordinarius zu Tübingen (Tüwingen)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Siegel anhängend, 3. am Rand stark schadhaft
Aussteller: Vergenhans, Johannes; Propst an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen); Vesseler, Konrad; Kanonikus an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen); Preuninger, Martin; Ordinarius zu Tübingen (Tüwingen)
Siegler: Vergenhans, Johannes; Propst an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen); Vesseler, Konrad; Kanonikus an der Stiftskirche zu Tübingen (Tüwingen); Preuninger, Martin; Ordinarius zu Tübingen (Tüwingen)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Siegel anhängend, 3. am Rand stark schadhaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Altwürttembergisches Archiv (Tektonik)
- Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität (Tektonik)
- Kloster- und Stiftsgutverwaltungen (Tektonik)
- Bebenhausen (Bestand)
- Besonderer Teil (Gliederung)
- Plieningen (Gliederung)