Archidiakonalia zu Marsberg
Vollständigen Titel anzeigen
XX/ 21
B 402 Fürstbistum Paderborn, Kanzlei
Fürstbistum Paderborn, Kanzlei >> 18. Ecclesiastica, Universität zu Paderborn, Armensachen (chronologisch geordnet)
1603-1705
Enthaeltvermerke: 1603 Vergleich zwischen dem Bischof von Paderborn sowie Bürgermeister und Rat zu Marsberg über die geistliche Jurisdiktion. 1639 Widerspruch wegen der verweigerten Visitation in Marsberg. 1645 Streit auch mit dem Abt von Corvey über Pater Georg Oisthauss. 1646 Suche nach einen neuen Pfarrhaus in Marsberg. Verkäufe des Propstes zu Marsberg. 1649/51 Protokollauszug über Nichtkatholische in Marsberg. 1650 Konferenz wegen der Vorbehalte der Landstände gegen die Visitation der Pfarrkirchen. 1651 Unterhalt der Pfarrer in Marsberg. 1651/52 Zwischen Köln und Paderborn strittige geistliche Jurisdiktion. 1655 Synodalgelder. 1658 Geplante Konferenz wegen der geistlichen Jurisdiktion und der Grenze bei Marsberg. 1660 Erneuter Konferenzvorschlag. 1666 Synodalexzesse. 1700/01 Unordnung des Archidiakonalgerichts in Marsberg - Synodalexzesse. 1705 Synodalgeldforderung. o. D. Synolde von Horhusen.
Bestände vor 1815
Sachakte
Marsberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Paderborn, Kanzlei (Bestand)
- 18. Ecclesiastica, Universität zu Paderborn, Armensachen (chronologisch geordnet) (Gliederung)