Mainz, 1650.02.10. (Richter Pfeffer). Nachmittags 3 Uhr, in ihrem Haus, macht Margreth, Ww. des B. und Faßbenders Günther Bischof, ihr Testament: Sie widerruft ihr am 25.3.1641 aufgerichtetes Testament. Begräbnis auf dem Kirchhof von St.Quintin. Sie vermacht: Den armen Leuten 1/2 Malter Brot; ihrer Tochter Barbara (auch wegen de Guts zu Kahlbach) und ihren Enkeln Gabriel Otto und Maria Katharina im Voraus das Haus beim Eisentörlein, samt der darin befindlichen Schmiede, für 600 fl. B.; ihrer Enkelin Barbara zu Wiesbaden ein Stück Wein (die 50 fl., die ihr Vater empfing, werden "conferyrt"); ihrem Enkel Gabriel und seiner Schwester 200 Rtl., dem Dienstmägdlein Anna Elisabeth 20 fl.; der Enkelin Maria, Katharina ... (genannt ferner Paul Stechman u.s.Fr. Elisabeth). Z.: Heinrich Leber und Andreas Schirffman, beide Garköche, Georg Eckluft, Schuster, Wolf Eberhard Peetri, Bender, Franz Eberhardus, Gasthalter zum Riesen, Seibert Hoffman, Bäcker, Adam Wernerus, Sackträger.

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