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Ludwig Herzog von Württemberg hat dem Bernhard [III.] von Liebenstein, seinem Obervogt in Lauffen, vor kurzem ein Lehen gegen ein anderes eingetauscht. Das eingezogene Lehen bestand aus einem Viertel vom großen Korn- und Weinzehnten im Dorf Lauffen, einem Viertel am Hof Halben, den der Zehnter bewirtschaftet, einem Sechzehntel vom großen Korn- und Weinzehnten in der Stadt Lauffen, daneben Geld und anderen Gefällen sowie aus der ausständigen Kaufsumme von der verkauften Liebensteinischen Behausung und vom Viertel einer Scheuer, also aus allem, was Bernhard in Lauffen besessen und von seinem Vetter Bernhard [II.] geerbt hat. Das ertauschte Lehen ist der württembergische Hof Magenheim mit allen Gerechtsamen, insbesondere mit der Gült, die der Meier jährlich in die württembergische Kellerei in Brackenheim geliefert hat, nämlich 12 sch 6 si und ½ Vlg Roggen und Dinkel, 15 sch 8½ si Hafer, 18 fl 4 lb 10 ß Weidegeld und Wiesenzins, mit der Obrigkeit im Meierhaus und zugehörigen Bezirk ¿ welcher vom dortigen Schlößchen abgesondert ist ¿, mit den Schäfereien und der Viehtriebsgerechtigkeit; weitere Einzelheiten stehen in einer Tauschurkunde des Herzogs Ludwig ddo. Stuttgart 1587 Mai 31. Ankündigung des Sekretsiegels des Ausstellers.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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