Die Brüder Philipp, Tonies und Wylhem Fürstenberg (Fforstenberge) und ihre Schwester Elseben verkaufen ihr Gut bei Ober-Bremke (bii der oversten Bredenbecke), geheißen der Esselkamp, und das dabei gelegene Gehölz, geheißen Buchholz oder Eichenholz (Bouckholt offte Eckeren Holt), gelegen im Kirchspiel Menden, dem Propst Johan Ffriidage, der Priorin Margreten Vogedes und dem Konvent zu Oelinghausen (Olinckhusen). Das Gehölz liegt zwischen dem Gehölz des Klosters Oelinghausen, geheißen Buschholt, und der Bremker Mark. Diese Güter hatte ihr + Vater und danach sie als freies Eigengut besessen. Die Verkäufer versprechen Währschaft und setzen das Kloster in den Besitz der Güter. Siegelankündigung der drei Brüder Fürstenberg, Siegelbitte der Elseben an Johan Fürstenberg zu Höllinghofen (Holkinckhouen) als Zeichen der Zustimmung. Siegelbitte der Aussteller an Johan Klanten, Richter des Kölner Erzbischofs zu Neheim (Neyhem), da der Verkauf vor seinem Gericht geschehen ist. Zeugen und Standgenossen: Hermann Wrede, Pastor zu Balve (Balue), Johan Fürstenberg, Pastor in Neheim, Johan Masschalkes, Zöllner zu Neheim, Hinrich in der obersten Bremke (Bredenbecke), Menneken Mertyn, Schulte und Pfründeninhaber zu Oelinghausen, Johan Hilberch und Gert Vynckenoeghe, ebenfalls Pfründner zu Oelinghausen. Datum 1480 Dez. 7 (feria quinta post festum sancti Nicholae episcopi et confessoris).