Ludwig II. Graf von Nassau-Weilburg-Saarbrücken gegen Wilhelm Graf von Wied-Runkel
Vollständigen Titel anzeigen
1213
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
1612-1615
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Rückgabe des der Margarethe (Frau des ehemaligen Hofmanns Heinrich Himmel auf dem Hof Schwartenberg bei Gräveneck) abgenommenen Strafgelds (wegen angeblichen unbefugten Betretens wied-runkelschen Bodens) und Befreiung von der ihr abgezwungenen Urfehde, Rückgabe des dem Claus Goring aus Langenbach abgepfändeten Pferdes (eines angeblichen Zollanspruchs wegen), Rückgabe des dem Johann Friedrich Barth aus Gräveneck abgenommenen Strafgeldes (eines vermeintlichen Anspruchs auf Geldgülten von dessen Gütern wegen), alles in der Absicht geschehen, die Nassau-Weilburg-Saarbrücken zustehende Oberhoheit in der Grävenecker Gemarkung (vom Haselhainert an bis zum Entenpfuhl, von dort neben der Wirbelauer Kirche oberhalb des Waldes Beusing zum Hartgesbaum, von da zu der Fürfurter Kirche bis an die Lahn) in Frage zu stellen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ