Hentze genannt Lupe von Ahausen und seine Frau Ymel verkaufen Herrn Hartung Schriber, Kanoniker des Stifts Weilburg, dessen Erben und dem, der diese Urkunde mit dessen Willen innehat, für eine Geldsumme, die dieser ihnen bezahlt hat, ihre Weiden und Erlen 'in der Mulenbach' unterhalb Drommershausen mit ihrem Bezirk ('begriffe') und Zubehör. Sie geloben Währschaftsleistung. - Siegel des vorgenannten Pfarrers Eckard.
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Hentze genannt Lupe von Ahausen und seine Frau Ymel verkaufen Herrn Hartung Schriber, Kanoniker des Stifts Weilburg, dessen Erben und dem, der diese Urkunde mit dessen Willen innehat, für eine Geldsumme, die dieser ihnen bezahlt hat, ihre Weiden und Erlen 'in der Mulenbach' unterhalb Drommershausen mit ihrem Bezirk ('begriffe') und Zubehör. Sie geloben Währschaftsleistung. - Siegel des vorgenannten Pfarrers Eckard.
88, U 85
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1376-1425
1383 Februar 19
Ausfertigung, Pergament, mit abhängendem Siegel. - Rückvermerk (15. Jh., unvollendet): 'Item littera, qualiter her Hartungh Scriber'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. ipsa die feria quinta post dominicam qua cantatur reminiscere 1382 secundum stilum Treverensem
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Zeugen und Weinkaufsleute: Herr Eckard, Pfarrer zu Weilburg, Gerlach von Edelsberg ('Elinsperg'), Schöffe zu Weilburg, Reinhard von Edelsberg und Heinrich Crantz von Drommershausen, ein Bürger zu Weilburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Zeugen und Weinkaufsleute: Herr Eckard, Pfarrer zu Weilburg, Gerlach von Edelsberg ('Elinsperg'), Schöffe zu Weilburg, Reinhard von Edelsberg und Heinrich Crantz von Drommershausen, ein Bürger zu Weilburg
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1222
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:13 MESZ