Korrespondenz des Landesbischofs Paulsen mit Pastoren, Pröpsten und kirchlichen Stellen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Nordschleswig
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
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11.02 (Landesbischof für Schleswig-Holstein (Schleswig-Holstein)), Nr. 2
11.02 Landesbischof für Schleswig-Holstein (Schleswig-Holstein) Landesbischof für Schleswig-Holstein (Schleswig-Holstein) Landesbischof für Schleswig-Holstein (Schleswig-Holstein)
Landesbischof für Schleswig-Holstein (Schleswig-Holstein)
1930 - 1945 (1965)
Enthält u.a.: Trauerpredigt in der Michaeliskirche Kiel zum Tode von Reichspräsident Hindenburg; Predigtfragmente 1930-1932; private Schreiben [1965]; Liste der als Kriegspfarrer sowie der als Soldaten einberufenen Pastoren (Fragment, [1940]); Hochzeitsjubiläen; Sitzungen des Landeskirchenrats der Landeskirche Schleswig-Holsteins; Einsegnung von Diakonen in Elmshorn 1940; Versendung von Feldpostbriefen des Landesbischofs; eigene Predigten und Texte
Darin:
Darin:
privat von einem Gemeindeglied im Hamburger Bereich
2 cm
Akte
Durchgängig sind die Texte aller Blätter aus den Jahren 1942 bis 1944 mit einem blauen Stift durchgestrichen worden. Die Lochung dieser Blätter am anderen Seitenrand sowie die willkürliche Reihenfolge bei der Einheftung deuten zudem daraufhin, dass sie als Schmier- oder Ersatzpapier verwendet werden sollten. Auch sind sehr viele Schreiben, Predigten und Listen unvollständig. Bei der Abgabe war das Konvolut lose in einem Aktendeckel eingelegt, der die Aufschriften trug: "per. Rickers - Krummendiek" sowie "3. n. Epiphanias", was auf eine Weiterverwendung durch Paulsen nach dem Krieg hindeutet.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:51 MESZ
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