Oberförsterei Lüchow (Bestand)
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NLA HA, Hann. 182 Lüchow
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten >> 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.7.2.3 Oberförstereien im Reg. Bezirk Lüneburg
1822-1957
Enthält: Baubestandsbücher, Kontrollbücher, Flächen- und Grundstücksangelegenheiten, Bodennutzung, Jagd, Fischerei, Waldbrände, Personalangelegenheiten, Rezesse
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Aus einigen Forstrevieren der Forstinspektion Medingen wurde auf diese Weise zunächst die Oberförsterei Siemen mit den Schutzbezirken Schnackenburg, Schletau, Blütlingen, Clenze, Oerenburg, Rehbeck, Dünsche, Pretzetze, Zadrau (Siemen) und Seybruch eingerichtet (vgl. Handbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1870, 1874). Ab 1878 lautet der Name dann Oberförsterei Lüchow, an den Schutzbezirken änderte sich nichts (vgl. Handbuch der Provinz Hannover, Jahrgänge 1877, 1878, 1880).
Um 1900 werden die Schutzbezirke Pretzetze und Seybruch an die neu eingerichtete Oberförsterei Dannenberg abgegeben; die Oberförsterei Lüchow bestand nun aus den Schutzbezirken Schletau, Blütlingen, Clenze, Oerenburg, Rehbeck, Dünsche und Siemen (Staatshandbuch über die Provinz Hannover 1900 S. 207-208).
1934 sind die Oberförstereien in Forstämter umbenannt worden (vgl. Mbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Lüchow. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Arendsee (Altmark), Schletau, Blütlingen, Rehbeck, Dünsche und Siemen (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 170).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Lüchow ist bislang folgende Ablieferung des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Lüchow eingegangen:
- Acc. 2008/023
Der Bestand enthält auch einige ältere Akten der Forstinspektion Lüchow und eine Akte der Forstinspektion Medingen (die Forstinspektion Lüchow wurde 1864 aufgehoben und in die Forstinspektion Medingen eingegliedert).
Akten mit einer Laufzeit nach 1945 finden sich im Bestand Nds. 660 Lüchow.
Stand: Juli 2010
Bearbeiter: Christiane Drewes (2010)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Aus einigen Forstrevieren der Forstinspektion Medingen wurde auf diese Weise zunächst die Oberförsterei Siemen mit den Schutzbezirken Schnackenburg, Schletau, Blütlingen, Clenze, Oerenburg, Rehbeck, Dünsche, Pretzetze, Zadrau (Siemen) und Seybruch eingerichtet (vgl. Handbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1870, 1874). Ab 1878 lautet der Name dann Oberförsterei Lüchow, an den Schutzbezirken änderte sich nichts (vgl. Handbuch der Provinz Hannover, Jahrgänge 1877, 1878, 1880).
Um 1900 werden die Schutzbezirke Pretzetze und Seybruch an die neu eingerichtete Oberförsterei Dannenberg abgegeben; die Oberförsterei Lüchow bestand nun aus den Schutzbezirken Schletau, Blütlingen, Clenze, Oerenburg, Rehbeck, Dünsche und Siemen (Staatshandbuch über die Provinz Hannover 1900 S. 207-208).
1934 sind die Oberförstereien in Forstämter umbenannt worden (vgl. Mbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Lüchow. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Arendsee (Altmark), Schletau, Blütlingen, Rehbeck, Dünsche und Siemen (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 170).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Lüchow ist bislang folgende Ablieferung des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Lüchow eingegangen:
- Acc. 2008/023
Der Bestand enthält auch einige ältere Akten der Forstinspektion Lüchow und eine Akte der Forstinspektion Medingen (die Forstinspektion Lüchow wurde 1864 aufgehoben und in die Forstinspektion Medingen eingegliedert).
Akten mit einer Laufzeit nach 1945 finden sich im Bestand Nds. 660 Lüchow.
Stand: Juli 2010
Bearbeiter: Christiane Drewes (2010)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
1,0
Bestand
Literatur: Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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