Johann Haberkorn, Wieger an der Altmünsterpforte, verkauft zu Erbe vor Herrn Johann Dietherich von Fritzlar, einem weltlichen Richter zu Mainz, den Testamentariern des verstorbenen Kaspar Waßmuth, Wilhelm von Preidt und Friedrich Sauffaus, zu Erbe 2 fl. (zu 24 Weißpfennigen) Wiederkaufsgült, fällig auf St. Katharina oder den nächsten Monat danach, und verlegt zu Unterpfand drei Morgen Trift ("dryt"), "so vor zeitten ein weingarten und dem [...] Caspar Waßmuth zustendigk gewesen", auf dem Judensand, stößt oben an das Landwehr, an einer Seite an Dr. Konrad Weidmanns Trift und an der anderen Seite an den Weg unten an der Hütte des Hermann Gilg. Wiederkauf zu 40 fl. und dem Gerichtsgeld vorbehalten. Zeugen: Albrecht Scherer und Peter Kreuznach ("Crutznach"). "Vnd geschahe uff mittwoch nach unser lieben frauwen opferung tagk [...] thausent funffhundert zwentzigkh un[...]" (= 22.11.1525). Mit Eid besagt vor Kämmerer Dietrich von Wertroff, dem "hochgelerten" Schultheiß Dr. iur. utr. Johann Paff, den Richtern Reinhart Reichenbacher und Kaspar von Allendorf, Fürsprechern und Pedellen. "Publicatum feria quarta post dominicam quasimodogeniti anno domini millesimo quingentesimo tricesim[o]".

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