Verpfändung von Wilnsdorf und Wilgersdorf an die Frankfurter Bankiers Johann Martin de Rhon und Johann Wolfgang Schönemann gegen Aufnahme eines Darlehens von 20000 Reichstalern durch Fürst Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen bzw. dessen Frau Maria Anna Josepha Fürstin zu Nassau-Siegen
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24 Nr. 267 Band 1
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.20. W
1702-1728
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Konditionen für die Aufnahme eines Darlehens (1702); Aufnahme eines Darlehens von 20000 Gulden rheinisch von Johann Bonaventura von Bodeck, Erbsasse zu Marwitz und Hersfeld, durch Fürstin Maria Anna Josepha zu Nassau-Siegen, mit abschriftlichen und originalen Obligationen (1702); Korrespondenzen zwischen Nassau-Siegen und dem Kanzler Thulemar/Thulemeyer zu Frankfurt wegen der Aufnahme neuer Kapitalien (1702-1703); Konzept und Ausfertigung einer Obligation der Fürstin Maria Anna Josepha zu Nassau-Siegen Fürstin Maria Anna Josepha zu Nassau-Siegen über die Verpfändung der Dorfschaften Wilnsdorf und Wilgersdorf gegen ein Darlehen von 20000 Reichstalern (1703); Verhandlungen mit den Frankfurter Bankiers Johann Martin de Rhon und Johann Wolfgang Schönemann wegen der verpfändeten Dorfschaften und deren Einkünfte (1704); Vorgehen des Kreisdirektoriums des Westfälischen Kreises gegen den Landkommissar Leon wegen unzureichender Einnahme von Geldern von den katholischen und reformierten Eingesessenen zu Wilnsdorf und Wilgersdorf (1715); Rechnungen über Einnahmen und Ausgaben der Wilnsdorfer und Wilgersdorfer Gefälle in den Jahren 1715-1717; Aufkündigung des Wiederkaufkontrakts über die Dorfschaften Wilnsdorf und Wilgersdorf (13.08.1717); Suppliken und Notariatsinstrumente wegen der Belehnung der herrschaftlichen Güter zu Wilnsdorf und Wilgersdorf bzw. wegen erneuter Verpachtung der dortigen Gefälle (1717); Rechnungen über Einnahmen und Ausgaben der Pfarrkirche zu Rödgen in den Jahren 1717-1719; Streit zwischen den Frankfurter Bankiers Johann Martin de Rhon und Johann Wolfgang Schönemann einerseits und den katholischen Fürsten zu Nassau-Siegen vor dem Reichshofrat wegen der Einlösung der Pfandschaft (1707-1709); Verhandlungen zwischen der kaiserlichen Administrationsregierung zu Siegen und den Frankfurter Bankiers wegen Konfirmation des Kaufkontrakts vom 22.11.1703 betreffend Wilnsdorf und Wilgersdorf (1724). Korrespondenten u.a.: Kammerrat Anthon Hartmann (Frankfurt, Siegen), Maria Anna Josepha Fürstin zu Nassau-Siegen, Notar Johannes Niederndorf, Johann Bonaventura von Bodeck (Frankfurt), J. H. Flender (Wetzlar), Kanzler Heinrich Günther Thulemar/Thulemeyer (Frankfurt), Caspar Krengel (Netphen), Banquier Johann Martin de Rhon (Frankfurt), Bankier Johann Wolfgang Schönemann (Frankfurt), Franz Wilderich von Menßhengen, Amtsverweser Johann Bolles, Benning (Köln), Rentmeister Johann Jost Hoffmann (Wilgersdorf, Dillenburg), Rat Noel Ihme (Wilgersdorf, Dillenburg), Notar Henrich Kappenstein, Notar Johann Georg Müllens.
246 Bl.
Sachakte
Begriff, Markierten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen (Gliederung)
- 22.20. W (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International