Bernhard Schneider, Bürger zu Würzburg, und seine Ehefrau Anna verkaufen Michael Rudinger, Bürger zu Würzburg, und seiner Ehefrau Dorothea eine Wiese in der Gemarkung Güntersleben. Die Wiese ist von allen Lasten frei. Der jeweilige Besitzer muss lediglich drei Messen im Jahr davon lesen lassen. Sie haben dafür von den Käufern 24 rheinische Gulden erhalten. Daher verzichten sie auf alle ihre Rechte an der Wiese und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte siegelt der Oberschultheiß zu Würzburg Friedrich Zindt von Kentzingen. Der gebenn ist am donnderstag nach sanct Dorotheen der heiligenn junckfrawen tag 1555. Aussteller: Bernhard und Anna Schneider. Empfänger: Michael und Dorothea Rudinger
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Bernhard Schneider, Bürger zu Würzburg, und seine Ehefrau Anna verkaufen Michael Rudinger, Bürger zu Würzburg, und seiner Ehefrau Dorothea eine Wiese in der Gemarkung Güntersleben. Die Wiese ist von allen Lasten frei. Der jeweilige Besitzer muss lediglich drei Messen im Jahr davon lesen lassen. Sie haben dafür von den Käufern 24 rheinische Gulden erhalten. Daher verzichten sie auf alle ihre Rechte an der Wiese und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte siegelt der Oberschultheiß zu Würzburg Friedrich Zindt von Kentzingen. Der gebenn ist am donnderstag nach sanct Dorotheen der heiligenn junckfrawen tag 1555. Aussteller: Bernhard und Anna Schneider. Empfänger: Michael und Dorothea Rudinger
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 789
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 119 / 165
Registratursignatur/AZ: 1250 (18. Jh.); Signatum 19 (18. Jh.); Jd x 7 (18. Jh.); § 3 n 5 (18. Jh.); L 33 N 13 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1555 Februar 7
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Friedrich Zindt von Kentzingen; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 516
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 516
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Schneider, Bernhard, Würzburg, Bürger
Schneider, Anna, Würzburg
Rudinger, Michael, Würzburg, Bürger
Rudinger, Dorothea, Würzburg
Eckhart, Kilian, Güntersleben
Lauer, Matern, Güntersleben
Zindt von Kentzingen, Friedrich, Würzburg, Oberschultheiß
Würzburg, Bürger
Würzburg, Oberschultheiß
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Wiese
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Flurnamen
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Anlieger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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