Hans Teufel von Urbach, wegen verschiedener Vergehen zu Schorndorf gef., jedoch begnadigt und freigelassen, gelobt unter Eid, die ihm auferlegten Bedingungen zu halten, auch seine Atzung im Gefängnis zu bezahlen, stellt eine Bürgschaft in Höhe von 200 fl, falls er sich nach Aufforderung nicht wieder im Gefängnis einstelle, und schwört U. Hans Teufel war außer Landes nach Ingolstadt zu Bastian Gebelin und damit zu denen gezogen, die gegen den [württembergischen] Fürsten eingestellt waren. Dazu hatte er Lorenz Pfleger zu Schwäbisch Gmünd Haus und Garten abgekauft, ihm die Wiederlösung zugesichert, danach aber das Haus an einen Dritten verkauft und auch sonst seinem Gläubiger gegenüber wenig Treu und Glauben bewiesen. Hans Teufel musste nun versprechen, binnen eines Monats seinem Käufer den Kauf auszufertigen und sich von der Wiederlösung frei zu machen. Sollte er dies nicht einhalten oder sollte sich herausstellen, dass er mit Bastian Gebelin gegen fürstliche Interessen gehandelt hätte, soll er sich auf Erfordern wieder im Gefängnis einstellen. Bürgen: Lienhart Teufel, Lienhart Knup, Balthasar Kern, Hans Birckh und Wolf Birckh, alle von Urbach, Hans Teufel von Rudersberg [Kr. Waiblingen] und Jakob Birckenmayern zu Schornbach [Kr. Waiblingen].