Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
0611
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden Stadt Warendorf Urkunden
Stadt Warendorf Urkunden
1623 Dezember 20
Regest: Bürgermeister und Rat der Stadt Warendorf verkaufen auf Grund der Konsensbriefe Erzbischof Ferdinands von Köln vom 12. Dezember 1623 (= U 609) und der Gemeinde zu Warendorf vom 22. November 1623 (= U 607) an Jobst von Werne, Kanoniker und Scholaster der Kollegiatkirche St. Mauritz zu Münster, für 2000 Reichstaler eine erbliche in Münster zu zahlende Jahresrente von 120 Reichstaler aus den städtischen Gütern und Einkünften, besonders aus dem außerhalb der Stadt gelegenen Gehölz der Mielenbrinck mit Vorbehalt der halbjährigen Kündigung. Bürgen: 1. Henrich zum Syle und Katharina Craß, Eheleute, die ein Haus am Markt zwischen Johann Lowenstein und Hermann Warneken, ferner einen Kamp vor dem Osttor zwischen Caspar Theves und Jorgen Overmanns Kämpen zum Pfand setzen; 2. Jörgen Jorgens und Katherina, Eheleute, die ihr Haus auf der Fleischhauerstraße zwischen Arndt Kalthoffs Haus und dem Armenhaus "der Lammerdingh" zum Pfand setzen; 3. Werner Hoyer und Elsebein Harnischmacher, Eheleute, die ihr Haus an der Oststraße zwischen Hartlieb Hessling und Johann Overbeck zum Pfand setzen; 4. Hartlieb Hesseling und Katharina Redecker, Eheleute, die ihr Haus an der Oststraße zwischen Werner Hoyer und Henrich Harnischmacher und wie alle anderen Bürgen ihr gesamtes Hab und Gut zum Pfand setzen. Unterschrift des Stadtsekretärs und Notars Johannes Consbruch.
Ausfertigung - Pergament 32 x 52 cm; anhängendes Sekretsiegel in Holzkapsel beschädigt. Laut besiegelter Quittung des Johann Friedrich von Florament vom 13. August 1695 - in dorso - abgelöst; daher Urkunde kassiert. Vgl. Urkunde von 1631 Dezember 20 = U 695. Bisher U 127.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.