In der Sakristei der Kirche zu Burg auf Fehmarn verträgt sich Jakob von der Wettering, Dekan des Burger Kaland, nebst dem gesamten Kaland mit Jakob Wolder und seinen Söhnen im Beisein von Hans Rantzau, Hauptmann zu Glambek, Bürgermeister und Rat der Stadt Burg auf Fehmarn über die Lehenware von drei Vikarien, die der verstorbene Bürgermeister Hans Wolder gestiftet hat. d.d. Borch 1514 am sondage vocem jocunditatis.
Vollständigen Titel anzeigen
In der Sakristei der Kirche zu Burg auf Fehmarn verträgt sich Jakob von der Wettering, Dekan des Burger Kaland, nebst dem gesamten Kaland mit Jakob Wolder und seinen Söhnen im Beisein von Hans Rantzau, Hauptmann zu Glambek, Bürgermeister und Rat der Stadt Burg auf Fehmarn über die Lehenware von drei Vikarien, die der verstorbene Bürgermeister Hans Wolder gestiftet hat. d.d. Borch 1514 am sondage vocem jocunditatis.
LASH, Urk.-Abt. 180 Nr. 23
Urk.-Abt. 180 Stadt Burg auf Fehmarn: Stadt Burg auf Fehmarn
Urk.-Abt. 180 Stadt Burg auf Fehmarn: Stadt Burg auf Fehmarn >> 1 Urkunden
1514
Enthält: Ausfertigung, Pergament, drei Siegel: Jakob von der Wettering als Offizial des Jens Andersen Beldenak, Bischof von Odense, Hans Rantzau und Stadt Burg auf Fehmarn
Verzeichnung
1514 Mai 21 Burg auf Fehmarn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ