Unterlagen aus dem Nachlaß Charlotte Harms, geb. Stubenrauh, letzte Pächterin des Universitätsgutes Wampen mit der Insel Koos
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K 6077 Bd 1-5
Sortierung: 00265
1.1. Kurator
Kurator >> 11. Güterverwaltung >> 11.02. Einzelne Universitätsgüter >> 11.02.32. Wampen mit der Insel Koos >> 11.02.32.04. Verpachtung >> 11.02.32.04.01. Ackerwerk und Universitätsgut Wampen mit der Insel Koos
1892-1898, 1924-1946 (1959-1968)
Enthält: Bd 1: Pachtvertrag zwischen Pächter Günther Harms und der Universität (5. Mai 1930). - Pachtvertrag zwischen Pächter Oberamtmann Asmus und der Stadt Greifswald wegen eines zu errichtenden Schienenstrang über das Rosenthal zum Betrieb einer Feldbahn (10. Okt. 1892, Abschrift). - Aufhebung des Pachtvertrages und Kauf der Bahnanlage durch die Universität (19. Juni 1898). - Genehmigung der Verlegung des Feldbahn-Schienenstranges von Wampen zum Hafen Greifswald (10. Juli 1924). - Druckschrift: Allgemeine Pachtbedingungen für die Preußischen Domänen 1926. - Verzeichnung der Bäume und Sträucher. - Vereinbarung zwischen Konkursverwalter für Konkurssache Wendt (Wampen), Herrn Harms und dem Universitätskurator (5. Mai 1930), dabei: Inventarversicherungsübereignungsvertrag und Senkung der Darlehnszinsen. - Bd 2: Schreiben des Landkreises Helmstedt/Ausgleichsamt an Frau Ch. Harms in Königslutter zur Klärung der Schadensfeststellung und Beweiserhebung der Pachtfläche in Wampen (16. Sept. 1968), dabei: Aufstellung der Größe, Nutzfläche, Arbeitsverhältnisse, Steuern und Besoldung, lebendes und totes Inventar. - Inventarliste des Gutes Wampen (Güterbereisung 1940). - Schriftstück zum Weiterbestehen des Betriebes der Gutsverwaltung Wampen (7. Mai 1945). - Kuratorialschreiben an die Gutspächter zum drohenden Verlust durch die Bodenreform (17. Okt. 1945, Abschrift). - Aufstellung des Eigentums der Familie Harms (19. Apr. 1948, Abschrift). - Inventare, dabei: lebendes und totes Inventar, finanzielle Betriebsmittel, Vorräte und Feldinventar 1945 (hand- und maschinenschriftlich). - Bestätigung des Oberbürgermeisters Hoffmann mit Genehmigung zum Rückzug und zur Bewirtschaftung des Gutes durch Frau Harms nach zwischenzeitlicher Übernahme durch die Rote Armee (22. Sept. 1945, Abschrift). - Bd 4: Plakat: Verbot zum Betreten von Betrieben zur Erfüllung der Bedürfnisse der Roten Armee (7. Mai 1945, Druck A3, deutsch-russisch). - Telefongebühren 1945 (Umschlag). - Gebühren-Rechnung mit Einlieferungsschein an den Technischen Überwachungsverein Demmin (1945). - Ausweise für Landwirtin Ch. Harms als Gutspächterin in Wampen vom 19. Mai 1945 (deutsch-russisch) und 11. Juni 1945. - Genehmigung des Oberbürgermeisters zum Wiederbewohnen ihres Gutes durch Frau Harms (22. Sept.1945). - Bitte des Kurators um Jahresvoranschlag für 1. Juli 1945 - 30. Juni 1946. - Bescheinigung des Oberbürgermeisters zur Nichtanwendung der Bestimmungen zur Umsiedlung enteigneter Großgrundbesitzer auf Frau Harms als Antifaschistin (17. Nov. 1945). - Bd 5 Fotos, dabei: verschiedene Motive v.a.: Gutshaus (Vorder- und Rückseite), Ernte mit Pferden, Scheunenbau, Insel Koos, Pferdefuhrwerk im Wasser bei Räumung des Koos (1936), Rinder vor dem Stall, Landmaschinen, Viehtrieb, Pferde, Pferdekutschen im Wasser auf dem Weg zur Insel Koos (1931), Familie (1934), Feldarbeit mit Pferden, Familie Pfingsten 1939, Erntedankfest, Zeese auf dem Bodden, Postkarte mit Gutshaus.
Enthält auch: Bd 3 Unterlagen zum Grundstück in Stralsund, Badenstr. 43: Kaufvertrag über den Verkauf durch Vertreter der Loge "Baltica zum Frieden" an die Stralsunder Spar- und Darlehnskasse (5. Mai 1924 ). - 2 Hypothekenbriefe für den Landwirt Martin Harms auf das Grundstück. - Vermächtnis des Landwirts Martin Harms vom 26. Apr. 1959 über das Erbe an seine Schwägerin Charlotte Harms. - Einlegeblätter zu Sparbüchern 1965/66. - Schriftwechsel mit der Kommunalen Wohnungsverwaltung Stralsund wegen Bau- und Reparaturarbeiten und Auszahlung von Zinsen für das Haus (1962). - Testament für Grundstück (17. Jan. 1960).
Enthält auch: Bd 3 Unterlagen zum Grundstück in Stralsund, Badenstr. 43: Kaufvertrag über den Verkauf durch Vertreter der Loge "Baltica zum Frieden" an die Stralsunder Spar- und Darlehnskasse (5. Mai 1924 ). - 2 Hypothekenbriefe für den Landwirt Martin Harms auf das Grundstück. - Vermächtnis des Landwirts Martin Harms vom 26. Apr. 1959 über das Erbe an seine Schwägerin Charlotte Harms. - Einlegeblätter zu Sparbüchern 1965/66. - Schriftwechsel mit der Kommunalen Wohnungsverwaltung Stralsund wegen Bau- und Reparaturarbeiten und Auszahlung von Zinsen für das Haus (1962). - Testament für Grundstück (17. Jan. 1960).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Universität Greifswald. Universitätsarchiv
- Universität Greifswald. Universitätsarchiv (Archivtektonik)
- Kurator (Bestand)
- 11. Güterverwaltung (Gliederung)
- 11.02. Einzelne Universitätsgüter (Gliederung)
- 11.02.32. Wampen mit der Insel Koos (Gliederung)
- 11.02.32.04. Verpachtung (Gliederung)
- 11.02.32.04.01. Ackerwerk und Universitätsgut Wampen mit der Insel Koos (Gliederung)