Quittung
Vollständigen Titel anzeigen
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 0750
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 1 b Depositen Adlige 15.-17. Jahrhundert
1571 Dezember 10
Regest: Hans Rauch von Winenden (?) zu Haigerloch, Hans Venediger zu Stein am Rhein als Bevollmächtigter der Junker Eberhart von Reischach zu Reichenstein, Friedrich von Reischach zu Reintz (?) und Jacob Gremlich von Jungingen zu Meningen, Hans Fuchs, Stadtschreiber zu Haigerloch als verordneter Pfleger der Eva Böltzin, hinterlassner Tochter der verstorbenen edlen Frau Appolonia Reißin von Reißenstein und des ebenfalls verstorbenen Hans Boltz, Bürgers von Haigerloch, bekennen, daß ihnen Bürgermeister und Rat des heiligen Reichs Stadt Reutlingen zugestellt haben einen Gültbrief und Hauptverschreibung über 2000 Gulden Hauptguts, davon dem Pflegkind Eva Böltzin 1000 Gulden gehören und die andern 1000 Gulden der edlen Frau Ursula Reihin von Wenida (Winnenden?) geborener Reissin von Reissenstein gehört haben. Der Brief fängt an: Ich Wilhelm Reiss von Reissenstein, dieser Zeit Sankt Johanns Ordens Comenthur zu Hemendorf, u.s.w., gegeben am 2. März 1531. Der Brief war in Reutlingen zu treuen Handen in Verwahrung gegeben.
Urkunde ist brüchig und verblasst.
Beschreibstoff: Pap.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegelabdrücke vorhanden
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Hans Rauch, Hans Venediger, Hans Fuchs
Unterschriften: Hans Rauch, Hans Venediger, Hans Fuchs
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Hans Rauch, Hans Venediger, Hans Fuchs
Unterschriften: Hans Rauch, Hans Venediger, Hans Fuchs
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ