1.) Die Hälfte an dem Haus und dem Sitz zu Lispenhausen [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Äckern, Wiesen, Weinga...
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Urk. 14, 13264
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Trott, Nr. 7
A I u, von Trott sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe T >> Tr-Tw >> Trott, von >> 1550-1569
1568 März 11
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Hälfte an dem Haus und dem Sitz zu Lispenhausen [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Äckern, Wiesen, Weingarten und allem anderen Zubehör; 2.) sechs Mark Geld Rotenburger Währung jährlich aus dem Geschoss zu Lispenhausen, halb an Michaelis und halb an Walpurgis, welche sechs Mark auch zu dem Burglehen gehören und mit 55 Mark ablösbar sind; 3.) zwei Häuser auf dem Schloss des Landgrafen von Hessen zu Wildeck [Burgruine in der Gemarkung Raßdorf, Gem. Wildeck, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], eines rechts bei dem Tor gelegen, wo man hineingeht, und das andere bei der neuen Kemenate; 4.) drei Baumgärten an dem Berg zu Wildeck, die zu diesem Burglehen gehören; 5.) ein Burglehen auf dem landgräflichen Schloss Rotenburg [Burg bzw. Schloss in der Gemarkung der Stadt Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und etliche Äcker an dem Berg zu Rotenburg gelegen, die zu dem Burglehen gehören; 6.) ein Burglehen in der Stadt zu Rotenburg [Rotenburg an der Fulda, Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], nämlich ein freies Haus bei St. Georg und zwei Mark Geld Rotenburger Währung, die jährlich vom Rathaus zu Rotenburg anfallen und auch zu dem Burglehen gehören; 7.) das Dorf Süß [Ortsteil der Gem. Nentershausen, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Gericht, Recht, Wasser, Weide und allem anderen Zubehör, wie dieses die Vorfahren und Eltern der 1448 Belehnten innehatten; 8.) etliche Obleien zu Süß von Gütern, die dem verstorbenen Simon Kratz gehört und die die 1448 Belehnten gekauft hatten; 9.) die Freiheit zweier Güter und eines Vorwerkes mit ihrem Zubehör zu Bebra [Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], worauf 1448 Johann Tigel und Johann Schaub saßen; 10.) ein freies Vorwerk zu Dankerode [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit seinem Zubehör; 11.) die Güter der 1448 Belehnten um Rotenburg und in dem Gericht Rotenburg gelegen; 12.) zwei Hufen Land im Feld zu Braach [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], eine genannt die Tufelshufe und die andere genannt die Fegelshufe; 13.) das Kirchlehen zu Diemerode [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.] mit der (weddeme) und allem Zubehör; 14.) die Mühle zu Diemerode und die Männer und Güter der 1448 Belehnten, die sie da hatten, mit Gericht und Recht auf ihren Gütern, wie das die Eltern 1448 Belehnten hergebracht hatten; 15.) drei Gänse, sechs Michaelishühner, drei Fastnachtshühner, anderthalb Schock Eier und zehn Schillinge ohne zwei Heller in dem Dorf Dens [Ortsteil der Gem. Nentershausen, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 16.) ein Teich, gelegen unter dem landgräflichen Schloss Wildeck gegen (Seulingssee), mit dem Vorbehalt der freien Fischerei in dem Teich für den Landgrafen von Hessen während der Zeit, in der der Teich zu Wildeck gehört; 17.) ein Baumgarten unter dem landgräflichen Schloss Wildeck zu (Urthede); 18.) die Kemenate zu Solz [Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], genannt die Kemenate auf dem (Hauw); 19.) ein freies Vorwerk und ein weiteres Vorwerk zu Solz mit allem Zubehör; 20.) das Gericht zu Solz mit Dienst und dem halben Vogtrecht; 21.) eine Wüstung zu dem Vorwerkes [Wüstung auf der Gemarkung Imshausen (?), Stadt Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] [mit] Acker und Wiesen; 22.) das halbe Gericht und halbe Recht; 23.) eine Hufe Land, die die Rotenburgische Hufe genannt wird, in der Wüstung zu dem Vorwerkes; 24.) das Dorf Imshausen [Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Dienst und dem halben Gericht; 25.) ein Kirchlehen zu Breitau [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.]; 26.) ein Werder zu Obersuhl [Ortsteil der Gem. Wildeck, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], genannt zu Absporn, von denen das Kirchlehen und der Werder zu Breitau ehemals ziegenhainische Lehen gewesen sind, als Burg- und Mannlehen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Caspar Trott, Werner Trott
Vermerke (Urkunde): Siegler: Caspar Trott, Werner Trott
Belehnte/r: Caspar und Werner Trott, Söhne des verstorbenen Friedrich Trott, sowie Adam, Friedrich und Bodo Trott, Söhne des verstorbenen Adam Trott, und weitere namentlich genannte Personen
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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