Mainz, 1618.03.20. (Richter Hettisch). Der Glaser Hans Kirn u.s.Fr. Maria, sodann die Vormünder (Jakob Winnemacher, Stadtgerichtspedell, und Hans Melchior Braun, Bäcker) der Kinder der ersten Ehe Hans Kirns verkaufen dem B. und Bender Adam Weißkop u.s.Fr. Agnes das Eckhaus zum großen Köhler, nächst der Rose auf dem Steinweg, zinst 9 Albus dem Heiliggeistspital, 2 fl. dem Domstift auf Johanni B. und Ev. ablösig, St. Christoph 1 fl., und ist mit 100 fl. dem hinterlassenen Sohn Georg Großmans, mit 100 fl. den hinterlassenen Kindern Hans Meders behaftet. Kaufpreis: 800 fl., wovon die vorgenannten Belastungen (305 fl.) zu bezahlen oder zu verzinsen sind, Rest (495 fl.) bar. Z.: Johann Scholl, Maler, und Niklaus Diel, Bender.
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Mainz, 1618.03.20. (Richter Hettisch). Der Glaser Hans Kirn u.s.Fr. Maria, sodann die Vormünder (Jakob Winnemacher, Stadtgerichtspedell, und Hans Melchior Braun, Bäcker) der Kinder der ersten Ehe Hans Kirns verkaufen dem B. und Bender Adam Weißkop u.s.Fr. Agnes das Eckhaus zum großen Köhler, nächst der Rose auf dem Steinweg, zinst 9 Albus dem Heiliggeistspital, 2 fl. dem Domstift auf Johanni B. und Ev. ablösig, St. Christoph 1 fl., und ist mit 100 fl. dem hinterlassenen Sohn Georg Großmans, mit 100 fl. den hinterlassenen Kindern Hans Meders behaftet. Kaufpreis: 800 fl., wovon die vorgenannten Belastungen (305 fl.) zu bezahlen oder zu verzinsen sind, Rest (495 fl.) bar. Z.: Johann Scholl, Maler, und Niklaus Diel, Bender.
U / 1618 März 20 (in 5 / 25)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
20.03.1618
Stadtgericht Mainz
In 5 / 25, fol. 233 r.
Urkunden
Auch in 005 / 26, fol. 61 v.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ