Varia und Fragmente Nachlass Koch
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 635
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Grafschaft Wertheim >> Zentralverwaltung >> (Ober-)Amtmann, Befehlshaber, Sekretär und Räte >> Johann Koch >> Sachakten
1545-1595
Enthält u.a.: Andreas Bessel quittiert über fünf Gulden, die er von Johann Koch, Sekretär der Stadt Goslar, empfangen hat (1545); Schuldschein über 500 Gulden von Johann Koch, Sekretär, für die Witwe von Hans Grimm (Goslar, 1548); Schadloshaltung der Stadt Goslar für ihren Sekretär Johann Koch für Tätigkeiten im Streit zwischen Hessen-Kassel und Braunschweig-Lüneburg (1547); Geldaufnahmen; Schreiben der Regierung Kassel an einen Johann Koch, Schultheiß und Schöffe auf dem Leineberg [in Göttingen], wegen eines in Grona gelegenen Hofs, über den ein Streit zwischen Jost Zimmermann von Elleringhausen und den Helmolden zu Göttingen entstanden ist (1572); privates Schreiben u.a. über eine Sauerbrunnenkur an Katharina Koch vom Kreuz (1595); Konzept zu einem Zinskauf der Stadt Magdeburg mit Heinrich von Salza und Ludeleff Kleng (o.D.); Geldgeschäfte innerhalb der Familie Koch; Schreiben der Barbara Koch an ihre Mutter Anna Riss (o.D.); privates Schreiben von Hans Wilhelm Wernitzer an Ludwig Koch (1587); Schuldverschreibung von Johann Koch (III.) über 400 Gulden für Jeremias, Juden zu Hammelburg (1598)
NL Johann Koch
1 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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