Nachlassaufteilung Joseph Euler und Antonie Euler, geb. Blin: Erteilungen von Vollmachten
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4-6-3 Joseph Euler, Privates II, 4-6-3-1.0000
4-6-3 Joseph Euler, Privates II Joseph Euler, Privates II
Joseph Euler, Privates II
1886-1896
Enthält: 4-6-3-1.0001: Abschrift einer Notariatsurkunde mit Vollmachtserklärungen (27.10.1886-25.1.1887); 4-6-3-1.0002-1.0003: Beglaubigte Abschriften der Vollmachtserklärung von Clara von Wätjen, geb. Vautier (1.11.1886/29.2.1888); 4-6-3-1.0004: Beglaubigte Abschrift einer Vollmacht von Ottilie Euler, geb. Walbröhl, für ihren Vater Wilhelm Walbröhl und ihren Schwager Benjamin Vautier in ihrem Namen und im Namen ihrer minderjährigen Kinder alle finanziellen Geschäfte zu handhaben, die aus der Nachlaßteilung Joseph Eulers entstehen (21.2.1888); 4-6-3-1.0005: Abschrift einer Vollmacht von Ottilie Euler für ihren Schwager Otto Euler. Er soll sie und ihre minderjährigen Söhne Max und Wilhelm bei allen Verhandlungen von Grundbuchangelegenheiten vertreten (2.8.1889); 4-6-3-1.0006: Vollmacht von Ottilie Euler für Otto Euler und Carl Herbst. Sie sollen in ihrem Namen und im Namen ihres Sohnes Wilhelm geschäftliche Angelegenheiten, die bei der Nachlaßregelung der Nachlässe Adrian Euler, Eduard Euler und Joseph Euler auftreten zu regeln (9.8.1894); 4-6-3-1.0007: Beglaubigte Abschrift einer Vollmacht von Max Euler für Fritz Ensinger. Ensinger soll in seinem Namen das Grundstück Flurstraße 9 an Clara von Wätjen zu verkaufen (16.12.1896); 4-6-3-1.0008: Vollmachtsvordruck für Otto Euler, unterzeichnet von Paul Vautier, Clara von Wätjen, Carl Vautier, Ottilie Euler, Max Euler und Sophie Herbst (undat.); 4-6-3-1.0009: Vollmachtsentwurf von Benjamin Vautier für seinen Sohn Otto Vautier. Benjamin Vautier überträgt alle geschäftlichen Entscheidungen seinem Sohn (undat.); 4-6-3-1.0010: Notizzettel (undat.).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:01 MEZ